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Heute gibt es mal keinen Spielbericht vom Wochenende! Warum?
Leider konnte unser Gegner TuS Dotzheim gegen uns auf Grund fehlender Spieler nicht antreten. Somit wird das Spiel mit 9:0 kampflos für TVIs Erste gewertet. Da sich zudem TV Wehen einen Ausrutscher beim FT Schierstein geleistet hat, ist an der Spitze alles wieder offen. Wehen hat 5 Minuspunkte, TVI und Schierstein je 6. Im Spielverhältnis liegt der TVI 14 Punkte vor Schierstein und 6 vor Wehen, die allerdings noch ein Spiel weniger haben. Es bleibt also spannend. Im nächsten Spiel am 7.3.2014 muss unsere Erste beim ebenfalls recht starken RW Biebrich, dem aktuellen Tabellenfünften, antreten. Sollte diese Hürde genommen werden, läuft alles auf ein Showdown am letzten Spieltag am 4.4.2014 zu Hause gegen TV Wehen hinaus!

Die Hoffnung, dass man sich nach dem schwachen Rückrundenstart und den letzten beiden guten Spielen in Bermbach und Lorchhausen endgültig wieder im Siegesfahrwasser befindet, war trügerisch.
Im fünften Rückrundenspiel - zum vierten Mal mit Ersatz - kam unser Team über ein schwaches 8:8 beim Tabellendrittletzten TV Erbenheim III nicht hinaus. Das Umstellen der Doppel wegen des Fehlens von Heinz-Dirk ging gleich voll in die Hose. Kreidel/Herrchen verloren als Spitzendoppel nach schwacher Leistung gegen Yilmaz/Krag mit 1:3 und Perger/Mätz verloren erwartungsgemäß gegen das Erbenheimer Spitzendoppel Müller/Dietrich mit 0:3. Lediglich das 'neue' 3er-Doppel Götz/Krennrich gewannen klar mit 3:0 gegen Lell/Krommer.
Im vorderen Paarkreuz setzte sich dann leider der Negativtrend fort. Peter Herrchen, der ungewohnte Unsicherheiten im Spiel zeigte, verlor gegen die Erbenheimer Nummer 1 Lothar Müller mit 10:12 im 5. Satz, nachdem er beim letzten Wechsel immerhin noch mit 5:3 geführt hatte. Markus Kreidel verlor gegen den sich gegenüber der Vorrunde stark verbesserten Lars Dietrich sogar mit 1:3. In der Folge konnte unsere Mitte und das hintere Paarkreuz mit einer 3:1 Bilanz vor dem 2. Durchgang auf 4:5 verkürzen.
Unsere beiden Oldies Martin und Rolf zeigten sich insgesamt von Ihrer besten Seite und steuerten zusammen 5 Punkte bei. Martin Perger war durch zwei private persönliche Highlights in der vergangenen Woche so euphorisiert, dass er seine leichte Oberschenkelzerrung nicht mehr spürte und neben einem klaren Sieg gegen Alexander Krag auch seinen Angstgegner Tuncay Yilmaz mit 3:2 vom Tisch schickte. Rolf Mätz scheint durch seinen jahrelangen Urlaub viel Kraft getankt zu haben und steuerte ebenfalls zwei klare Siege gegen Uwe Lell (3:0) und Peter Krommer (3:1) bei.
Es folgten weitere Siege von Markus Kreidel gegen Lothar Müller mit 3:2 und Klaus Götz gegen Tuncay Yilmaz mit 3:0 aber auch vermeidbare Niederlagen. Peter Herrchen ging gegen Lars Dietrich erneut mit 2:3 ebenso leer aus, wie Klaus Götz gegen Alexander Krag (2:3) und Sven Krennrich gegen Uwe Lell mit 1:3. Beim Stande von 7:7 musste dann unser stets gut spielender Ersatzmann Sven Krennrich, der aber bisher oft unglücklich und knapp verlor, gegen Peter Krommer an die Platte. Nach wechselhaftem Spiel sah Sven beim 6:3 im 5. Satz eigentlich wie der sichere Sieger aus, doch plötzlich schlug der Fluch der Ersten wieder zu und es stand 8:10. Diesmal konnte Sven aber durch eine Energieleistung den Spieß endlich einmal umdrehen und gewann noch mit 12:10. Somit war vor dem letzten Doppel der 4 Spitzenspieler doch wieder ein Sieg in greifbarer Nähe. Peter Herrchen und Markus Kreidel konnten sich gegenüber ihrem Anfangsdoppel auch deutlich steigern und gingen gegen Müller/Dietrich mit 1:0 in Führung. In der Folge wurden aber in dem insgesamt recht hochklassigen Doppel die nächsten drei Sätze, teilweise sehr knapp und unglücklich, verloren.
Am Ende konnte man fast noch mit dem mageren 8:8 zufrieden sein und war um die Erkenntnis reicher, dass insgesamt nur ein Sieg der Igstadter Spitzenspieler Kreidel und Herrchen einfach zu wenig sind, um zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Dank des (noch) etwas besseren Spielverhältnisses rangiert man jetzt punktgleich mit FT Schierstein auf dem 2. Tabellenplatz und kann den drei Punkt besser stehenden Tabellenführer Wehen nicht mehr aus eigenen Kraft verdrängen.

Erstmals in der Rückrunde konnten wir in kompletter Aufstellung antreten. Dies war gegen die starke Mannschaft des TV Bermbach auch notwendig. Trotz des hohen Sieges stand das Spiel lange Zeit auf Messers Schneide.

Die Eingangsdoppel verliefen erwartungsgemäß. Peter Herrchen / Klaus Götz verloren gegen das Spitzendoppel der Bermbacher Ruber / Guckes mit 1:3, Markus Kreidel / Heinz-Dirk Neiter gewannen souverän 3:0 gegen Gerhardt / Arndt. Das 3te Doppel ging knapp mit 11:8 im 5ten Satz an Martin Perger / Rolf Mätz.

Im vorderen Paarkreuz lief es dann nicht gut für uns. Sowohl Markus als auch Peter verloren mit 1:3 gegen Guckes und Ruber. Durch die Siege von Klaus mit 3:0 gegen Gerhardt, Martin mit 3:1 gegen Arndt und Rolf mit 3:0 gegen Happ gingen wir aber wieder in Führung.
Die nächsten beiden Spiele beim Stand von 5:3 brachten die Vorentscheidung zu unseren Gunsten. Heinz-Dirk und Markus gewannen gegen Felgener und Rubern jeweils mit 3:2 im 5ten Satz. Obwohl beide den 5ten Satz relativ klar für sich entscheiden konnten, sah es in beiden Spielen lange Zeit nach einem Sieg der Bermbacher Spieler aus.
Danach war der Widerstand unseres Gegners gebrochen. Peter mit 3:0 gegen Guckes und Klaus mit 3:1 gegen Arndt machten den Sack zu. Die 3:1 Niederlage von Martin gegen Gerhardt spielte keine Rolle mehr.

Der schlechte Rückrundenstart scheint abgehakt zu sein. Die Form und das Selbstvertrauen ist bei allen wieder da. Nach dem Punktverlust von Wehen in Biebrich besteht jetzt auch wieder die Chance den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen. Dies wird uns (hoffentlich) noch mehr motivieren.

 

Nach desaströsem Rückrundenstart sollte und musste diesmal im Auswärtsspiel beim TTC Lorchhausen der erste Sieg errungen werden, auch um den negativen Lauf zu stoppen. Im Vorfeld wurden dafür auch alle Maßnahmen getroffen:
Klaus Götz teilte mit, dass er sein 2. Einzel vorziehen wolle, ein beinahe schon traditionelles Ereignis, das in der Vergangenheit schon oft in hektischen, vermeidbaren Niederlagen endete. Martin Perger meldete sich krank, hatte aber vergessen, dass wir wegen Dauerurlauber Rolf Mätz bereits ersatzverstärkt antreten mussten. Peter Herrchen stärkte den Mannschaftsgeist durch den Vorschlag, bei "1 oder 2 Mann Ersatz, einer auf der Flucht!" doch gleich den Bogen zu schicken, er habe jetzt schon keine Lust mehr.

Wir traten trotzdem an, mit Martin Perger und Frank Mitsche als Ersatzmann:
Unser Doppel Kreidel/Neiter kam wie so oft nur langsam ins Rollen, lag bereits mit 0:2 Sätzen zurück und konnte trotz feinmotorischer Schwächen beim Return schnittloser Aufschläge doch noch 3:2 gewinnen. Herrchen/Götz unterlagen klar mit 0:3, während Perger/Mitsche erst nach wechselhaftem Spielverlauf etwas unglücklich knapp im 5. Satz verloren.

Vorne konnte sich Markus Kreidel gegen den sehr konzentriert kämpfenden Gregor Baier nach Rückständen zum jeweiligen Satzende hin noch steigern und gewann nach knappen Sätzen mit 3:0. Peter Herrchen hatte mit Mario Kneissl etwas mehr Mühe, bevor er seine 3:2 Ernte einfahren konnte.
In der Mitte zeigte Klaus Götz ansteigende Form gegen Abwehrer Markus Strauch und gewann dank wiedergewonnener Sicherheit im VH-Topspin verdient mit 3:1. Martin Perger hingegen zeigte sich beratungsresistent und spielte konsequent die Stärken seiner Gegners Klaus Weiler an, konnte aber trotzdem noch mühevoll mit 3:2 gewinnen.
Hinten unterlag Frank Mitsche gegen Michael Hessel klar mit 0:3, während Heinz-Dirk Neiter wegen chronischer Fehltrainititis trotz mangelnder Sicherheit im Blockspiel ein mühsamer 3:1 Erfolg gegen Hermann Kai gelang.

Es folgte ein ungefährdeter 3:0 Sieg von Markus Kreidel gegen Mario Kneissl, bevor Klaus Götz sein gefürchtetes vorgezogenes Spiel gegen Klaus Weiler bestritt. Glücklicherweise ließ sich sein Gegner von der Hektik anstecken und Klaus Götz behielt - trotz Druckerhöhung durch die Ehegattin per Handy in der Satzpause - überraschend die Nerven. Er gewann mit 3:2 und ward nicht mehr gesehen.
Es folgte ein "merkwürdiges Spiel", wie Gregor Baier es selbst zusammenfasste. Peter Herrchen führte nach gewonnenem 1. Satz bereits souverän auch in Satz 2, bevor Gregor Baier doch noch knapp mit 11:9 gewinnen konnte. Das wurde dann zur bestimmenden Spielregel. d.h. der jeweils klar führende und aktivere Spieler verliert den Satz knapp. Keine Regel ohne Ausnahme: im 5. Satz brachte Peter Herrchen seine klare Führung ins Ziel.
Während dieses Spiels fand Martin Perger kein Mittel im Spiel gegen Abwehrer Markus Strauch und verlor mit 0:3. Letztlich aber nur eine Ergebniskorrektur, da Klaus Götz sein vorgezogenes Spiel bereits gewonnen hatte.

Fazit: Trotz mancher knapper Spielgewinne der erhoffte und schlussendlich auch verdiente Sieg.