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Stark ersatzgeschwächt ohne die Stammspieler Peter Herrchen und Rolf Mätz konnte der TVI erwartungsgemäß nicht viel beim Gastgeber Biebrich ausrichten. Das Stammdoppel Kreidel/Neiter konnte zwar gegen Tauber/Milinkovic einen 3:2 Sieg verbuchen, aber die beiden zwangsläufig neu formierten Doppel Götz/Bauer und Perger/Heinrich hatten gegen Bouhmara/Müller und Ulmer/Bozbiyik mit 0:3 und 1:3 wenig entgegenzusetzen. Unser in der Rückrunde wieder stärker spielender Spitzenspieler Markus Kreidel konnte gegen Ibrahim Bozbiyik einen ungefährdeten 3:1 Sieg einfahren. Das sollte es an der Punkteausbeute aber auch schon gewesen sein. Martin Perger hatte zwar durchaus seine Chancen gegen Biebrichs Nummer 1 Alexander Ulmer, verlor aber nach einem 5:5 Zwischenstand im 5 Satz leider doch mit 7:11. In der Folge reichte es dann nur noch für insgesamt 5 gewonnene Sätze. Heinz-Dirk Neiter verlor gegen Nino Tauber mit 1:3, Klaus Götz gegen Branko Milinkovic mit 2:3, Florian Bauer gegen Samir Bouhmara mit 0:3, Matths Heinrich gegen Carlos Müller mit 0:3 und Martin Perger gegen Ibrahim Bozbiyik ebenfalls mit 0:3. Nur Markus Kreidel, der auch gegen Alexander Ulmer stark aufspielte, hatte noch eine Siegchance, verlor aber am Ende mit etwas Pech 9:11 im 5. Satz. Jetzt heißt es die eine Woche Spielpause nutzen, um dann am 6. Februar zu Hause gegen den Tabellenletzten, sieg- und punktlosen TV Hofheim zwei Punkte einzufahren.

Auch in der Rückrunde gab es gegen den VfR Wiesbaden, der erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung und mit Neuzugang Lars Dietrich angetreten ist, nichts zu erben, sondern wie in der Vorrunde eine klare Niederlage. Die Doppel hätten freundlicher gestaltet werden können, wenn Herrchen/Götz und Perger/Held nicht jeweils in den 5. Sätzen gegen Schulz/Qiu und Lynen/Ulbricht geschwächelt hätten; Kreidel/Neiter unterlagen hingegen klar mit 0:3 gegen Seel/Dietrich. Nachfolgend konnte nur Markus Kreidel seine Einzel gewinnen, mit 3:2 nach spannendem Kampf gegen Qiu und im Spitzeneinzel mit 3:1 gegen Schulz. Alle anderen Einzel gingen an den Gegner: Peter Herrchen, vom Tennisarm gehandicapt, verlor 0:3 gegen Schulz und nach wenigen Bällen dann kampflos gegen Qiu, Perger knapp 2:3 gegen Dietrich, Götz lust- und kraftlos 0:3 gegen Seel und im hinteren Paarkreuz Neiter 0:3 gegen Lynen und Held nach gutem Spiel 1:3 gegen Ulbricht. In dieser Form wird die Rückrunde sicher kein Selbstläufer!