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Da wir seit einigen Wochen den Klassenerhalt locker und sicher geschafft haben, ist die Luft etwas raus. So recht möchte sich keiner mehr quälen und man lässt es eher locker und entspannt angehen. Dazu kommt, dass sich bei der ältesten Mannschaft der Bezirksoberliga (Durchschnittsalter 58) gegen Saisonende doch die einen oder anderen Wehwehchen bemerkbar machen. Immer öfter hört man: 'Habe Schulter, habe Knie, habe Ellenbogen'. Speziell bei mir ist aktuell die Bandagendichte höher höher als die Hautdichte. So traf sich unser Team gemütlich bei TG Oberjosbach ein, gegen die es in der Vorrunde zu Hause schon eine derbe 1:9 Klatsche gab. Diesmal schien es besser zu laufen. Nach den drei Eingangsdoppeln lag unser Team sogar mit 2:1 in Führung, nachdem Kreidel/Neiter gegen Rübenstahl/Pietsch mit 3:2 und Perger/Mätz gegen Schlögl/Schlögl mit 3:1 gewonnen hatten. Auch Herrchen/Götz zeigten gegen das Spitzendoppel Tahiri/Eberhard zeitweise eine sehr gute Leistung, konnten diese aber nach mit 11:6 gewonnenem 1. Satz nicht bis zu Ende halten und verloren dann doch mit 1:3 (9:11 im 4.Satz).
Es folgten nun die Spitzeneinzel Besinik Tahiri gegen Peter Herrchen und Christian Eberhard gegen Markus Kreidel. Sowohl Peter als auch Markus konnten anfangs die Partien offen gestalten. Peter führte beim Satzstand von 1:1 im 3. Satz mit 10:8 und Tahiri war bereits leicht entnervt. Doch leider ging dieser Satz noch verloren und am Ende das Spiel mit 1:3. Markus konnten der ersten Satz gegen Christian gewinnen, verlor aber auch am Ende mit 1:3. In der Mitte war dieses Mal Martin Perger nicht in bester Verfassung und verlor glatt mit 0:3 gegen Sebastian Schlögl, wenn auch im letzten Satz nur mit 14:16. Klaus Götz, offensichtlich von seinem bevorstehenden Urlaub beflügelt, zeigte dieses Mal Nervenstärke und bezwang Timo Rübenstahl mit 11:9 im 5. Satz. So durfte bei dem durchaus noch akzeptablen Zwischentand von 3:4 das hintere Paarkreuz an die Tische. Leider war hier aber Heinz-Dirk Neiter gegen Daniel Schlögl mit 0:3 ebenso auf verlorenem Posten wie unser bis zu diesem Spiel im hinteren Paarkreuz in der Rückrunde ungeschlagene Oldie Rolf Mätz geben Tobias Pietsch. Beide verloren mit 0:3.
Der Rest ist schnell erzählt: Die nächsten Spiele Kreidel gegen Tahiri, Herrchen gegen Eberhard und Perger gegen Rübenstahl gingen alle mit 0:3 verloren. Damit und mit dem 3:9 verabschiedeten sich alle in den verdienten Osterurlaub.
Möge die dreiwöchige Pause den geschundenen alten Körpern gut tun. Frohe Ostern!

Nach der knappen Niederlage in der Vorrunde haben wir uns mit einigen Hoffnungen auf die lange Fahrt nach Anspach begeben. Leider sind wir sehr ernüchtert mit einer 1:9 Packung nach Igstadt zurückgekehrt.

Bereits die Doppel ließen wenig Freude aufkommen. Kreidel/Neiter verloren mit 1:3 Sätzen gegen Zhou/Lerch, Herrchen/Götz unterlagen in 3 knappen Sätzen 0:3 gegen die Noppenspezialisten Menzel/Jünger, unsere Oldies Perger/Mätz verloren mit etwas Pech 2:3.

In den Spitzeneinzeln verschenkte Markus Kreidel eine 2:0 Führung gegen den zunächst hilflosen Zhou, unterlag aber dann doch überraschend noch etwas unglücklich 13:15 im 5. Satz. Peter Herrchen verlor gegen den gut disponierten Graf 0:3.

Auch in der Mitte lief es dann nicht besser. Sowohl Martin Perger gegen Lerch als auch Klaus Götz gegen Menzel verloren jeweils 1:3 und konnten nur jeweils in einem Satz überzeugen.

Im hinteren Paarkreuz glänzte allein und erneut Rolf Mätz, der sich nach 0:2 Satzrückstand erheblich steigern und im 5. Satz dann deutlich gegen Fimmers gewinnen konnte. Heinz Dirk Neiter unterlag nach gutem Spiel  und viel Pech 1:3 gegen Jünger.

Den Schlusspunkt setzte dann Markus Kreidel, der nach hartem Kampf auch gegen Graf mit 9:11 im 5. Satz unterlag.

Offensichtlich ist nach der Sicherstellung des Klassenerhaltes die Luft etwas raus, es fehlt der letzte Kampf, abgesehen davon, dass die noch um den Aufstieg spielenden Anspacher mit ihrer jungen und engagierten Truppe einfach besser waren.

Ein kleiner Trost war ein gelungenes Abendessen in Weilrod-Gemünden mit Hessischen Tappas und anderen Köstlichkeiten und die Hoffnung auf mehr Erfolg im nächsten Auswärtsspiel bei der TG Oberjosbach.

 

Durch glückliche Umstände bei der Spielplanerstellung war unser Auswärtsspiel gegen Kriftel auf Samstag festgelegt, statt wie bei Kriftel üblich Sonntag morgens. Auf Wunsch von Kriftel wurde das Heimrecht getauscht, so dass wir Freitag 20:15 Uhr bei Kriftel antraten. Eine Steilvorlage für Nachtmensch Markus Kreidel, die er auch gewinnbringend nutzen konnte. Doch nun zum Spiel:

Wir traten ersatzverstärkt mit Flo Bauer an, da Heinz-Dirk Neiter unverständlicherweise die Mehrkosten von schlappen 288 € für einen rechtzeitigen Rückflug aus London sparen wollte. Ein Verhalten, das nach dem Spiel noch ausgiebig in unserem Vereinslokal "Kladderadatsch" im Mannschaftsrat tiefenpsychologisch verarbeitet -oder besser betäubt- werden musste.

So kam es, dass diesmal unser Doppel Herrchen/Götz die schwere Bürde des "Einser"-Doppels tragen musste. Was bis zur 9:6 Führung im 3. Satz nach 2:0 Satzführung gegen Stucke/Wiechers auch gut gelang. Dann jedoch ging der 3.Satz noch verloren und ebenso Satz 4 (nach 9:7 Führung) und auch Satz 5. Das "Opfer"-Doppel Kreidel/Bauer konnte sich gegen Bandlow/Beifuß nur in wenigen Ballwechseln auszeichnen und musste daher eine klare 0:3 Niederlage hinnehmen. Unserem "Oldie"-Doppel Perger/Mätz fehlte gegen Brunnhölzl/Baumann die letzte Sicherheit, so dass am Ende trotz zweier enger Sätze eine 0:3 Niederlage quittiert werden musste.

Im vorderen Paarkreuz lieferte Peter Herrchen dem Krifteler Spitzenspieler Kristian Bandlow lange Zeit einen Fight auf Augenhöhe. Im entscheidenden 5. Satz aber zog sein Gegner frühzeitig davon, so dass die 2:3 Niederlage nicht verhindert werden konnte.
Markus Kreidel war gegen Jungtalent Ben Stucke am frühen Abend noch nicht ganz auf Betriebstemperatur, konnte aber sein Einzel mit etwas Problemen mit 3:1 gewinnen.

In der Mitte konnte Klaus Götz sein Spiel gegen Dirk Brunnhölzl lange Zeit offen halten. Im 5. Satz fehlte ihm die letzte Konsequenz im Angriff, um diese Partie siegreich zu gestalten. Eine knappe 2:3 Niederlage für Klaus.
Noch knapper ging es beim Spiel von Martin Perger gegen Ruben Wiechers zu, bei dem nach wechselhaftem Spielverlauf 4 von 5 Sätzen in der Verlängerung entschieden wurden. So auch der 5. Satz mit 9:11 zur 2:3 Niederlage von Martin.

Hinten hatte Flo Bauer gegen seinen Gegner Kai-Uwe Beifuß nach TTR-Wert eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 0,2 Prozent. Ein Sieg wäre also eine Sensation gewesen, die aber trotz einiger schöner Ballwechsel und Punktgewinne für Flo ausblieb.
Es folgte wiederum ein sehr enges Spiel von Rolf Mätz gegen Martin Baumann, das nach Ansicht der Krifteler eigentlich 5:0 für Martin Baumann hätte ausgehen müssen. De facto verleitete Taktik-Fuchs Rolf seinen Gegner durch dessen hohe 9:4 Führung im 5.Satz zu einigen Leichtsinnsfehlern, denen prompt die Angst vorm Verlieren folgte. Rolf machte also aus 4:9 ein 11:9 und verkürzte mit seinem 3:2 Sieg auf den Gesamt-Spielstand von 2:7.

Durch einige knappe Spiele hatten wir jetzt 22:00 Uhr erreicht und näherten uns daher der biorhythmischen Hochphase von Markus Kreidel. Im Spitzenspiel gegen Kristian Bandlow zeigte sich Markus durch die Vorrunden-Niederlage hoch motiviert (und wegen der passenden Uhrzeit hoch konzentriert) und konnte einen ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren.
Peter Herrchen fand gegen Ben Stucke kein passendes Rezept, um gegen die sicheren Topspins seines Gegners zu bestehen und verlor daher mit 0:3 Sätzen.

Abschließend folgte noch die Neuauflage des Vorrundenspiels von Martin "Eierspinmann" Perger gegen Dirk "Löffelmann" Brunnhölzl. Wie bereits in der Vorrunde erwies sich auch diesmal die Löffeltaktik als siegreich, so dass Martin unser Spiel mit seiner 1:3 Niederlage beendete.

Fazit: Kriftel bleibt auf dem Relegationsplatz und wir steigen nicht ab.

Trotz einer nur mittelmäßigen Leistung reichte es für die erste Herrenmannschaft zu einem knappen Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten TV Erbenheim 2.

Entscheidend war, dass die ungewohnte Schwäche unserer Spitzenspieler Markus Kreidel und Peter Herrchen, die im vorderen Paarkreuz keinen Punkt beisteuern konnten, durch 4 Siege von Heinz-Dirk Neiter und Rolf Mätz im 3ten Paarkreuz ausgeglichen werden konnten und Martin Perger seine gute Form der letzten Monate mit 2 Erfolgen bestätigte.

Nach den Doppeln stand es 2:1 für uns. Herrchen/Götz und Perger/Mätz gewannen 3:2 bzw 3:0, Kreidel/Neiter verloren unglücklich mit 12:14 im 5ten Satz. Danach gingen beide Spitzeneinzel verloren. Markus, der unter der Woche krank war, konnte seine körperlichen Defizite nicht ganz kompensieren, er verlor knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen Toprak. Auch Peter konnte eine 2:3 Niederlage gegen Hiebsch nicht vermeiden.
Danach gewann Martin aber sicher 3:1 gegen Yilmaz.
Beim Stand von 3:3 verlor unser Kapitän Klaus Götz mit 2:3 (11:13 im 5ten Satz) gegen Attenhofer. Er zeigte seine gewohnte Nervenstärke als er nach dem mit 11:3 gewonnenen 1ten Satz bemerkte: "Das war viel zu hoch". Prompt verlor er den 2ten Satz mit 3:11 und haderte den Rest des Spieles mit sich und seiner Leistung.

Nach 2 Siegen durch Heinz-Dirk und Rolf und 2 weiteren Niederlagen von Peter und Markus (er verlor wieder mit 9:11 im Entscheidungssatz) sah es beim Zwischenstand von 6:5 für Erbenheim nicht nach einem Sieg aus. Danach gewannen aber Martin, Klaus, Heinz-Dirk und Rolf alle noch ausstehenden 4 Einzel. Nur Klaus musste dabei in den 5ten Satz, den er knapp mit 11:8 gewann. Unseren Plan, Klaus für ein Seminar zum Thema "Mentale Stärke im Tischtennis ist erlernbar" anzumelden, müssen wir nach dieser nervenstarken Leistung doch noch mal überdenken.

Die restlichen 5 Rückrundenspiele können wir unbeschwert angehen. Ein Abstieg ist selbst theoretisch nicht mehr möglich.

 

Dem schnellen Spielverlauf beim Tabellenführer Ober-Erlenbach angemessen nachfolgend der Kurzbericht:
Ohne unsere erkrankte Nummer 1 Markus Kreidel trat die erste Herrenmannschaft zur etwas ungewohnten Zeit am Donnerstag Abend beim unangefochtenen Spitzenreiter und praktisch schon feststehendem Meister Ober-Erlenbach an. Alfred Heinen konnte dankenswerter Weise noch kurzfristig als Ersatzmann gewonnen werden.
Dafür spielte Ober-Erlenbach ausnahmsweise auch mit der starken Nummer Zwei Michael Maxen und damit komplett. Der knappe 9:6 Sieg im Hinspiel in Igstadt mag dafür den Ausschlag gegeben haben.
Die taktische Finesse, Heinen/Neiter als Doppel 1 zu stellen ging nur bedingt auf. Alle 3 Doppel wurden erwartungsgemäß verloren, wobei immerhin Götz/Herrchen gegen das Spitzendoppel Hampl/Alku ein Satzgewinn gelang. In den nachfolgenden Spitzeneinzeln war erwartungsgemäß wenig zu holen. Peter Herrchen konnte zwar den mit über 300 TTR-Punkten vor ihm liegenden Michael Maxen etwas ärgern, verlor er doch den ersten und dritten Satz nur mit 10:12, musste sich aber am Ende dann mit 0:3 geschlagen geben. Ebenfalls auf verlorenem Posten stand erwartungsgemäß Martin Perger gegen Björn Hampl (TTR-Wert 2121) mit 0:3. Klaus Götz gelang gegen Sina Scharei lediglich ein Satzgewinn. Rolf Mätz und Alfred Heinen verloren ebenfalls klar ihre Spiele mit 0:3 gegen Dirk Lüttich (TTR-Wert 1971) und 0:3 gegen Sören Sobek. Heinz-Dirk Neiter konnte als Einziger sein Spiel gegen Mübin Alku ausgeglichen gestalten. Leider zog auch er am Ende mit 8:11 (nach 7:4 Führung) im 5. Satz den Kürzeren.
0:9, 4:27 Sätze und 95 Spielminuten lautet die erwartete nüchterne Bilanz.
Schon morgen allerdings erwartet der TVI zu Hause den Tabellenvorletzten TV Erbenheim und kann mit einem Sieg die zumindest sehr theoretische Möglichkeit noch abzusteigen endgültig eliminieren.