Springe zum Inhalt

Auch gegen die mit 2 Mann Ersatz angetretene Mannschaft vom TuS Breithardt gab es eine weitere Niederlage. Die Umstellung der Doppel brachte nicht den gewünschten Erfolg: Kreidel/Perger unterlagen gegen die stark aufspielenden Bodenheimer/Reschke, Götz/Neiter gegen Petri/Thiele. Überraschend stark spielten Mätz/Hünewinkel, die sich nur knapp in 5 Sätzen gegen Westbomke/Hahn geschlagen geben mussten.

Im vorderen Paarkreuz bestätigte Markus Kreidel seine aufsteigende Form und ließ mit 3:0 gegen Bodenheimer nichts anbrennen. Perger unterlag nach starker Vorstellung gegen Petri in 5 Sätzen. Im mittleren Paarkreuz unterlag Götz nach mut- und kraftlosem Spiel gegen Thiele (1:3), Mätz, der erst wenige Minuten vor Spielbeginn aus Karlsruhe angereist war, entsprechend unkonzentriert gegen Reschke deutlich mit 0:3.

Neiter hielt mit einem sicheren Sieg gegen Hahn die Partie noch offen, während Ersatzmann Hünewinkel trotz guter Leistung in 3 knappen Sätzen gegen Westbomke unterlag.

Kreidel und Perger überzeugten anschließend mit 2 Siegen im vorderen Paarkreuz (Kreidel 3:0 gegen Petri, Perger mit 3:2 gegen Bodenheimer) und nährten noch einmal die Hoffnung auf ein Unentschieden. Leider zogen Götz und Mätz nicht nach, Götz unterlag trotz lustloser Spielweise im Trainingsmodus (lange Rollaufschläge mit anschließender Ballonabwehr) knapp 2:3 gegen Reschke, Mätz mit dem gleichen Ergebnis, aber wesentlich engagierter, gegen Thiele.

Es bleibt leider dabei: Derzeit ist die Mannschaft in der Klasse überfordert. Trotzdem ist der Klassenerhalt noch immer möglich, wenn im letzten Spiel der Vorrunde ein Sieg gegen VfR II gelingen sollte.

 

Im Spitzenspiel der Bezirksoberliga zweier verlust- und punktfreier Mannschaften waren die Karten von Anfang an klar verteilt. Es konnte nur darum gehen, die bisherigen Serien beider Mannschaften nicht zu gefährden.
Wegen unserer gefürchteten Heimstärke traten wir diesmal gleich mit 4 Mann Ersatz an. Wie sich im Folgenden zeigen sollte, eine durchaus berechtigte Vorsichtsmaßnahme. Nicht auszudenken, wie das Spiel mit der kompletten Stammbesatzung ausgegangen wäre....

Wir eröffneten traditionell mit den Doppeln und schickten diesmal als Einser-Doppel das Premierenduo Kreidel/Perger ins Rennen. Beim wechselhaften Spielverlauf gegen Tauber/Ulbricht war man zwischenzeitlich auf der Siegerstraße, mussten dann aber im 5. Satz nach "Schwächen bei der Ballannahme" (hier beim Aufschlag-Return) doch eine 2:3 Niederlage quittieren. Zumindest eine gefühlter halber Punkt.
Unser Doppel-2 Heinrich/Uhlenberg überraschte mit einem 12:10 im ersten Satz gegen das haushoh favorisierte Gästedoppel Qiu/Moritz Kreidel, die danach allerdings nix mehr anbrennen ließen. Trotz der 1:3 Niederlage ein Achtungserfolg.
Noch näher dran waren Hünewinkel/Bauer gegen Dietrich/Seel, die im 1. Satz knapp mit 10:12 unterlagen, dafür aber den 3.Satz mit 11:9 gewinnen konnten. Eine knappe 1:3 Niederlage, die trotzdem Spaß machte.

Es folgte im vorderen Paarkreuz ein ungefährdeter 3:0 Sieg von Markus Kreidel gegen Nino Tauber.
Martin Perger sah gegen Spitzenspieler Kui Qiu nicht schlecht aus, verlor und gewann einen Satz in der Verlängerung, musste aber letztlich eine 1:3 Niederlage hinnehmen.

In der Mitte überraschte Matts Heinrich gegen einen etwas gehemmten Moritz Kreidel mit gut platzierten Blockbällen und konnte bei seiner 0:3 Niederlage zwei Sätze sehr knapp gestalten.
Für Frank Uhlenberg war gegen Lars Dietrich nix zu holen, was bei einem TTR-Wert Unterschied von mehr als 400 Punkten auch eine echte TT-Sensation gewesen wäre.

Und das galt im hinteren Paarkreuz natürlich ebenso für Conni Hünewinkel gegen Oliver Seel und Flo Bauer gegen Axel Ulbricht. Jeweils mehr als 400 TTR Punkte Unterschied sind halt auch ein Pfund.

Vorne zeigte sich Nino Tauber nach seiner Niederlage gegen Markus Kreidel indisponiert und schenkte sein Einzel gegen Martin Perger einfach ab. Möglicherweise hatte er auch darauf gesetzt, dass sein Spiel sowieso nicht mehr gewertet würde. Aber da hatte er sich verspekuliert:
Im Duell der Spitzenspieler zeigte Markus Kreidel gegen Kui Qiu zwar alt bekannte Schwächen, als er trotz Führungen und Satzbällen die ersten beiden Sätze noch in der Verlängerung vergeigte. Er konnte sich jedoch fangen und spielte konzentriert bis zur 8:2 Führung im 5. Satz weiter. Nach zwischenzeitlichem Rückfall (Spielstand 8:8) ein nicht unverdienter 3:2 Sieg.

Dadurch konnte Matts Heinrich nochmals seine gute Tagesform demonstrieren. Bei seiner 0:3 Niederlage gegen Lars Dietrich verlor er zwei Sätze nur sehr knapp in der Verlängerung.

Fazit: Beide Mannschaften konnten ihre Serien halten. Der Spitzenreiter VfR Wiesbaden muss allerdings gegen stärkere Gegner noch eine Schippe drauflegen. Wir sollten unsere gute Stimmung ins nächste Spiel gegen Breithardt mitnehmen.

Auch gegen die TG Oberjosbach, die trotz einer knappen Niederlage gegen Spitzenreiter VfR I mit nur 3 Pluspunkten und leicht ersatzgeschwächt angereist war, gab es eine hohe 1:9 Niederlage. Mit dem verletzungsbedingt geschwächten Peter Herrchen und  dem nach einer OP noch nicht voll einsatzfähigen Klaus Götz ist die Mannschaft in der Bezirksoberliga nicht konkurrenzfähig. Die Doppel Kreidel/Neiter und Herrchen/Götz unterlagen jeweils glatt in 3 Sätzen gegen Eberhard/Tahiri und Schlögl/Schlögl; allein die Oldies Perger/Mätz schafften es in den 5. Satz und unterlagen dort - unnötig - nach 5:1 Führung im Entscheidungssatz mit 9:11. Im vorderen Paarkreuz unterlag Herrchen gegen Tahiri, Kreidel nach teilweise gutem Spiel gegen Eberhard mit 1:3. In der Mitte konnte Perger den Ehrenpunkt retten, er gewann nach konzentrierter Leistung sicher gegen S. Schlögl. Götz konnte ohne Bewegung gegen Tellez wenig ausrichten und verlor 1:3. Im hinteren Paarkreuz unterlagen sowohl Neiter als auch Mätz jeweils glatt in 3 Sätzen gegen D. Schlögl und Treusch. Im Spitzeneinzel musste sich dann abschließend Kreidel nach hartem Kampf und vergebenem Satzball im 5. Satz mit 13:15 gegen Tahiri geschlagen geben.

Es bleibt dabei: lediglich ein Sieg im letzten Spiel gegen VfR II kann die Hoffnung auf den Klassenerhalt - mit  einer besseren Rückrunde - erhalten.

Drei Spiele, drei Niederlagen; Igstadts Herren I sind immer noch sieg- und punktlos am Tabellenende der Bezirksoberliga:

Gegen die mit 3 Jugendspielern verjüngte Mannschaft von Kriftel V schrammte die Mannschaft allerdings knapp am ersten Punkt vorbei. Obwohl Peter Herrchen einmal mehr ersetzt werden musste, gab es mit einer durchaus knappen 6:9 Niederlage immerhin einen Achtungserfolg und einen Rest Hoffnung für die restlichen Vorrundenspiele. Perger/Mätz schlugen das Doppel 1 der Krifteler mit 3:1, Kreidel/Neiter gewannen ebenfalls sicher mit dem gleichen Ergebnis gegen Diefenbach/Rasch-Hegelund. Das nicht eingespielte Doppel Götz/Heinrich konnte lediglich im ersten Satz mithalten, vergab einen Satzball und verlor am Ende klar mit 3:0. Im vorderen Paarkreuz konnten die Einzel ausgeglichen gestaltet werden, Kreidel gewann gegen Fagioli 11:9 im 5. Satz, Perger verlor gegen Diefenbach nach gutem Spiel 1:3. Im mittleren Paarkreuz setzte sich Götz sicher mit 3:0 gegen Sohal durch, Mätz verlor mit dem gleichen Ergebnis gegen Brunnhölzl. Im hinteren Paarkreuz konnte Neiter mit einem Sieg gegen Rasch-Hegelund überzeugen, während Ersatzmann Heinrich trotz guter Leistung gegen Gossel überfordert war. Danach gingen aber alle 4 Partien im vorderen und mittleren Paarkreuz verloren, lediglich Neiter konnte sich hinten noch gegen Gossel durchsetzen. Das fast schon gewonnene Schlussdoppel zählte daher leider nicht mehr.

In den beiden folgenden Parteien gegen Nordenstadt und Aufsteiger Eddersheim war die Mannschaft chancenlos. Nordenstadt, in Bestbesetzung angetreten, gewann gegen die ohne Herrchen und Götz angetretenen Igstadter mit 9:0. In Eddersheim reichte es nur zu einem Ehrenpunkt durch Mätz gegen Yim.

Nachdem die ebenfalls um den Abstieg kämpfenden Mannschaften aus Biebrich und VfR II sich unentschieden getrennt haben, ließe ein Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen VfR II noch ein Fünkchen Hoffnung für die Rückrunde. Auch in den Heimspielen gegen Oberjosbach und Breithardt ist die Mannschaft nicht chancenlos.