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Lange hat es gedauert, aber nun ist es geschafft: Der erste Spielbericht unseres 'Jüngsten' im Team, Heinz-Dirk Neiter, in etwa so kurz und knapp wie sein beiden gestern verlorenen Einzel:
Und täglich grüßt das Murmeltier, wieder mal ein 'dufter' Abend für die Herren von TV Igstadt I in der Bezirksoberliga Süd.
Auch das letzte Spiel bei VfR Wiesbaden II ging verloren. Die Mannschaft in der Aufstellung: Kreidel, Herrchen, Götz, Neiter, Mätz und Wenzel mußte sich mit 6:9 beim Mitabsteiger VfR II geschlagen geben.
Wer sich für die schmerzlichen Einzelheiten interessiert und sich gerne in den Statistiken des Topsports verliert, kann das auf Click-TT tun; hier an dieser Stelle gibt es keine weiteren furchtbaren Details.
Als Highlight des Abends erwies sich einmal mehr die Nachbereitung des Spiels bei Flüssignahrung, Pizza und The Who im Musikpub Yesterday in Biebrich.
Jetzt heißt es nach vorne schauen, am besten auf unsere Jahres-Abschlussfahrt in die Pfalz. Dort werden wir an Moral und Motivation für die kommende Bezirksliga Saison arbeiten.
Ised Go, Heinz-Dirk Neiter

Im letzten Heimspiel der Bezirksoberliga gab es die erwartete Heimniederlage gegen den im oberen Tabellendrittel angesiedelten SV Erbach. Auch der Umstand, dass die Erbacher mit zweifachem Ersatz angetreten sind, konnte nicht zu einem besseren Ergebnis genutzt werden:

Die Atmosphäre war eher der lockeren Sommerrunde als einem echten Wettkampf vergleichbar. Für uns steht der Abstieg schon seit Monaten fest, Erbach hat weder mit dem Aufstieg noch mit Abstieg etwas zu tun, sodass beide Mannschaften entsprechend motiviert waren. Eine Verlegung des Spiels in den Außenbereich an die dort vorhandene Betonplatte wäre den beiderseitigen Leistungen angemessen gewesen, das fehlende Außenlicht wäre wahrscheinlich kaum bemerkt worden.

Unser Spitzendoppel unterlag - allerdings überflüssig - dem nicht eingespielten und wenig inspirierten Doppel 2 der Erbacher (Jarzina/Moos) mit 1:3, wobei die Sätze 2 und 4 nach jeweils 10:7 Führung verschenkt wurden. Herrchen/Mätz schlugen sich hingegen hervorragend gegen das Doppel 1 Abdessemed/Heinen und unterlagen knapp im 5. Satz. Wären die beiden 40 Jahre jünger, würde ich sagen: "Ein Doppel mit Zukunft". Im Doppel 3 konnten Götz/Wenzel nur im 1. Satz überzeugen, gaben aber die nachfolgenden 3 Sätze chancenlos gegen Pappas/Nützmann ab, ohne das der Betrachter von außen erkennen konnte, warum dies der Fall war.

Im vorderen Paarkreuz überzeugte Kreidel mit einem sicheren 3:0 Sieg gegen Jarzina, Peter Herrchen verlor 0:3 gegen Abessemed, was ohne einsatzfähige Vorhand keine Überraschung war. Im mittleren Paarkreuz gewann Götz 3:1 gegen Heinen, der nur im 3. Satz seine wirklichen Stärken kurz aufblitzen ließ. Pappas, der sich an diesem Abend dazu entschlossen hatte, die Bälle schnitt-, spin- aber auch lustlos über die Platte zu schieben, hatte gleichwohl keine großen Probleme, Dirk Neiter mit 3:1 in Schach zu halten. Im hinteren Paarkreuz unterlag Rolf Mätz urlaubs- und jetlag-bedingt 1:3 gegen Nützmann, gedanklich war er wahrscheinlich noch am Spieltisch in Las Vegas, von wo er an diesem Abend direkt zum Spiel angereist ist. Uwe Wenzel konnte den Ersatzmann Michael Moos der Erbacher in einem Aufschlag-/Rückschlag geprägten Spiel in 5 Sätzen besiegen.

Im vorderen Paarkreuz gingen beide Spiele (Kreidel mit 1:3 gegen Abdessemed, Herrchen mit 0:3 gegen Jarzina) verloren. Götz setzte dann den Schlusspunkt. Auch er kam mit der ausgeklügelten Taktik seines Gegners Pappas nicht zurecht und verlor ohne echte Chance 0:3.

Im letzten Spiel gegen VfR II sind wir möglicherweise Zünglein an der Waage, wenn es um den letzten Abstiegsplatz geht. Jedenfalls wollen wir uns dort erhobenen Hauptes aus der Klasse verabschieden, soweit das nach den eher dürftigen Saisonleistungen noch möglich ist. Einziger Trost: Die Mannschaftskasse ist übervoll und inzwischen in einem Panama-Briefkasten untergebracht.