Springe zum Inhalt

Was soll man von Punktspielen an Montagen schon erwarten? Wenig! Und genau dieses Wenig an Leistung und Siegeswillen konnten wir in unserem montäglichen Punktspiel beim FT Schierstein abrufen.
Bereits bei den Doppeln gerieten wir in Rückstand, dem wir fortan ständig hinterherlaufen sollten. Unser Doppel-1 Kreidel/Neiter wurde seiner Favoritenrolle gerecht und konnte gegen Dullien/Franz einen ungefährdeten 3:1 Sieg einfahren. Herrchen/Mätz waren beim 0:3 gegen die fehlerlos spielenden Fleischer/Katzenmeier chancenlos. Götz/Heinrich konnten gegen Tietje/Altenhofen immerhin den 1.Satz knapp gewinnen, gaben aber dann nach schwankender Leistung konstant die nächsten 3 Sätze ab.
Es folgte die Wende durch das vordere Paarkreuz mit jeweils ungefährdeten 3:0 Erfolgen von Markus Kreidel gegen Ralf Katzenmeier und Klaus Götz gegen Bastian Fleischer. Damit gingen wir erst- und letztmals an diesem Abend in Führung.
In der Mitte fehlte Rolf Mätz diesmal der Adrenalinkick durch eine Last-Minute-Anreise nach Autobahnstau. Entsprechend emotionslos nahm er die vermeidbare 3:1 Niederlage gegen Nils Dullien hin. Peter Herrchen -noch immer schwer gehandicapt durch seine Schulterverletzung- verlor nach wechselhaftem Spielverlauf ebenfalls mit 1:3 gegen Jörg Tietje.
Hinten zeigte Ersatzmann Matths Heinrich eine gute Vorstellung im Noppen-außen-Duell gegen Uwe Altenhofen, musste aber ebenfalls eine 1:3 Niederlage quittieren. Ebenso erging es Heinz-Dirk Neiter, dessen Gegner Marco Franz offenbar einen guten Tag erwischt hatte. Heinz-Dirk verlor nach jeweils knappen Sätzen mit 14:16 im 4.Satz.

So konnte es nicht weitergehen. Es folgte ein Aufbäumen der Igstädter Altherrentruppe:
Vorne setzte Markus Kreidel mit einem souveränen 3:0 Sieg gegen Bastian Fleischer das Startsignal zur Aufholjagd. Klaus Götz behielt trotz der regelrechten Fuchs-Orgie seines Gegners Ralf Katzenmeier seine Nerven halbwegs unter Kontrolle. Nach wechselseitigen Matchbällen erschrie und erzitterte sich Klaus seinen Sieg durch ein 14:12 im 5.Satz.
Danach musste allerdings Peter Herrchen verletzungsbedingt auch gegen Nils Dullien eine 0:3 Niederlage hinnehmen. Rolf Mätz -offenbar durch die „Weckrufe“ von Klaus neu motiviert- konnte nach 1:2 Satzrückstand sein Spiel gegen Jörg Tietje noch siegreich gestalten.
Heinz-Dirk Neiter hielt dann mit einem 3:2 Sieg gegen Noppen-Mann Uwe Altenhofen die kleine Hoffnungsflamme am Leben. Allerdings war dann Matths Heinrich gegen seinen Gegner Marco Franz chancenlos, da dieser offenbar überhaupt keine Probleme mit Matths' Noppen hatte.

Beim Stande von 7:8 musste jetzt das „alte Ehepaar“ Kreidel/Neiter im Schlussdoppel gegen Fleischer/Katzenmeier wenigstens einen Punkt retten. Und das gelang auch mit einem lockeren 3:0 Sieg.

Fazit: Gut, dass wir immerhin einen weiteren Punkt gegen den Abstieg geholt haben. Besser, wenn wir gegen Wehen noch etwas zuzusetzen hätten. Noch besser, dass man auch montags um 23:30 Uhr im „Yesterday“ was zum Beißen und Trinken bekommt, um die komplexe Übersportart Tischtennis noch tiefenpsychologisch aufzuarbeiten

Gegen den Gast aus Dotzheim gelang ein überzeugender Erfolg. Bereits in den Doppeln wurde der Grundstein für den hohen Sieg gelegt. Markus Kreidel/Heinz-Dirk Neiter gewannen erwartungsgemäß 3:0 gegen Sturm/Propp und auch unser Akademikerduo Klaus Götz/Uwe Wenzel wurde seine Favoritenrolle mit 3:1 gegen Demant/Weise gerecht. Überraschend dagegen das 3:1 von Peter Herrchen/Rolf Mätz gegen das Dotzheimer Spitzendoppel Unfrau/Winkler, weil Peter noch immer durch seine Verletzung schwer gehandicapt ist.

Nachdem auch beide Einzel im vorderen Paarkreuz gewonnen wurden, von Markus souverän mit 3:0 gegen Winkler, von Klaus denkbar knapp mit 12:10 im 5ten Satz gegen Unfrau, war das Spiel schon so gut wie gewonnen.
Peter verlor sein Einzel gegen Demant knapp mit 2:3 und stand trotz seiner Verletzung kurz vor einem Sieg. Danach folgten aber wieder 3 Siege Rolf, Heinz-Dirk und Uwe gewannen jeweils klar mit 3:0 gegen Sturm, Propp und Weise.

Zur Überraschung aller musste Markus seine erste Niederlage mit 2:3 Sätzen gegen Unfrau quittieren. Dabei hatte er den dritten Satz zu Null gewonnen. Er war sich danach wohl zu sicher, sein Gegner spielte aber immer besser und gewann nicht unverdient. Markus war trotz unseres Sieges der Abend verdorben. Gegen einen Gegner zu verlieren gegen den Klaus gewonnen hatte, war natürlich auch schwer zu verkraften.

Klaus machte mit einem ungefährdeten 3:0 gegen Winkler das Endergebnis von 9:2 perfekt.

Fazit: Wir sind gut in die Saison gestartet, haben aber bisher eher gegen schwächere Mannschaften gespielt.
Mit dem Aufstieg oder Abstieg werden wir nichts zu tun haben, eine Platzierung zwischen Platz 3 und 5 sollte trotz der Verletzung von Peter möglich sein.