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Aufstellungsschwierigkeiten und Verletzungspech begleiten uns auch in die neu gestartete Saison 17/18 in der Bezirksliga Süd 1:

Trotz rechtzeitiger Anfrage und ausreichend angebotenen Ausweichterminen war Klarenthal nicht zu einer Verlegung bereit, und zwar in einer an Unsportlichkeit und Unhöflichkeit nicht mehr zu überbietenden Art und Weise. Auch auf Intervention des Klassenleiters  sah sich weder die Mannschaft noch der Verein bemüßigt, sich für die jeglichen Anstand vermissende Mailabsage ihres Mitspielers Karatas zu entschuldigen (O-Ton: "Verlegung kannst vergessen, man!"). Gleichwohl kämpfte die Mannschaft ohne Götz und Herrchen großartig und verlor nur knapp 9:7, letztlich deshalb, weil sich Rolf Mätz im 5. Satz seines zweiten Spiels schwer am Knie verletzte und leider deshalb auch noch bis auf weiteres ausfallen wird.

Gegen Lorchhausen musste dann auch noch Dirk Neiter wegen Achillessehnenproblemen passen, sodass von vorne herein keine Aussichten auf einen Punktgewinn bestanden. Da die zweite Mannschaft gleichzeitig mit guten Chancen gegen Schierstein antrat und auch dort zwei Stammspieler ausfielen, setzten wir zwei Spieler aus der 3. Mannschaft ein und spielten außerdem nur zu fünft. Das Ergebnis war ein klares 9:3 für die überlegenen Gäste aus Lorchhausen.

In Eibingen hatten wir in der vergangenen Saison, allerdings auch stark ersatzgeschwächt, hoch verloren. Mit drei Stammspielern, zwei Ersatzspielern aus der zweiten und ein Ersatz aus der dritten Mannschaft standen die Vorzeichen wieder nicht allzu gut. Glücklicherweise haben auch die Eibinger diese Saison ähnliche Mannschaftsprobleme und boten auch nur drei Stammspieler auf. Die Gunst der Stunde konnten wir nutzen:

Alle Eingangsdoppel konnten gewonnen werden. Das neue Einser-Turbo-Doppel Kreidel/Pietsch siegten 3:1 gegen Landwehr/Feid, die beiden Youngster Berg/Knittel zeigten gute Nerven und Kampfkraft und gewannen in 5 Sätzen gegen Jäck/Fiege. Etwas überraschen besiegten dann Götz/Heinen das Einser-Doppel der Gastgeber Bendiek/Jäck mit 3:2, nach 0:2 Satzrückstand.

Damit war der Grundstein für den Sieg gelegt. Kreidel gewann im Anschluss gegen Jäck klar in 3 Sätzen, Götz kämpfte sich nach einem 0:11 im 3. Satz zurück und gewann am Ende etwas glücklich im 5. Satz. Zwischenstand: 5:0.

Nachwuchshoffnung Paul Berg war gegen den gut aufspielenden Landwehr hingegen ohne echte Chance und unterlag in drei Sätzen. Erwartungsgemäß gewann Tobi Pietsch gegen Feid 3:0, musste aber im ersten und im dritten Satz jeweils beträchtlichen Rückständen hinterherlaufen.

Im hinteren Paarkreuz siegte Nachwuchsspieler Knittel in 5 engen Sätzen gegen Fiege, während Oldie Heinen nach gutem Spiel einen sicheren Vorsprung im letzten Satz nicht zum Sieg nutzen konnte.

Mit deutlichem Vorsprung ging es dann in die zweite Runde:

Kreidel unterlag etwas indisponiert und unkonzentriert gegen Bendiek im Spitzeneinzel mit 1:3, während Götz auch gegen Jäck in 5 Sätzen die Oberhand behalten konnte.

Den Schlusspunkt setzte dann Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Ersatzmann Feid und machte den überraschend deutlichen 9:3 Auswärtssieg dingfest.