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Erste Herren auswärts mit unglücklicher 7:9 Niederlage gegen Bierstadt

Hatten wir zuletzt in Erbach noch unserer traditionellen Auswärtsschwäche getrotzt, sollte es diesmal in Bierstadt leider kein Happy-End geben.:

Bierstadt hatte in der letzten Runde einen soliden Mittelplatz belegt und war damit –zumal auswärts– ein erster Prüfstein für unsere Verortung in der Bezirksliga. Allerdings mussten wir schon letztes Jahr bei unserem Durchmarsch in der Bezirksklasse in Bierstadt gegen Bierstadts Zweite ein 8:8 Unentschieden hinnehmen. Zuhause gab es dann einen lockeren 9:1 Erfolg. Soviel zu unserer 'Auswärtsstärke'.

Wir begannen das Spiel regelkonform mit den Doppeln.
Unser Doppel-1 Kreidel/Pietsch hatte wieder mal Startschwierigkeiten, wurde dann aber stärker und verbuchte einen sicheren 3:1 Sieg gegen Silbereisen/Eis.
Götz/Heinrich hatten als Doppel-2 gegen Vogel/Schneider wenig Optionen und kassierten eine 0:3 Niederlage.
Deutlich spannender dann das Duell der 3er Doppel, das unsere Routiniers Neiter/Mätz gegen Hoffmann/Grabowski knapp mit 11:8 im 5. Satz für sich entscheiden konnten.
Somit war nach den Doppeln beim Spielstand von 2:1 für uns noch alles im Lot.

Im vorderen Paarkreuz gewann Markus Kreidel gegen Wilfried Silbereisen den ersten Satz leider viel zu hoch, um den nächsten Satz dann noch gewinnen zu können. Dito in Satz 3+4 krampfte er sich zu einem glücklichen 11:9 im 5. Satz.
Klaus Götz dagegen (allerdings durch seinen diclofenacierten (Tisch)Tennisarm gehandicapt) zeigte gegen Stephan Vogel eine konstantere Leistung und verhalf seinem Gegner damit zum Premieren-Erlebnis eines erstmaligen Sieges gegen Klaus.

In der Mitte zeigte dann Tobi Pietsch gegen Noppenmann Manfred Schneider, dass das jahrhundertlange Material-Training gegen Antispin-Markus eine souveräne Leistung gegen Materialspieler auch unter Spielstress ermöglicht. Ein glatter 3:0 Erfolg für Tobi.
Andersherum erging es Heinz-Dirk Neiter gegen Gerd Eis, der offenbar an diesem Tag gut aufgelegt war. Dagegen ließ Heinz-Dirk seine gewohnte Blocksicherheit vermissen und musste folgerichtig eine 0:3 Niederlage quittieren.

Hinten zeigte Oldie Rolf Mätz in seinem Spiel gegen den wild angreifenden Jacek Grabowski eine Palette von Handgelenks-Schnittvarianten, die seinen Gegenspieler oftmals ratlos an der TT-Platte zurückließen. Ein verdienter 3:0 Sieg für unseren Abwehrrecken Rolf.
Ersatzmann Matths Heinrich mühte sich redlich und spielte auch gut mit gegen Rainer Hoffmann, konnte aber eine 0:3 Niederlage nicht vermeiden.

Damit lagen wir zur Halbzeit noch mit 5:4 in Führung.

Vorne hatte Markus Kreidel auch im Spiel gegen Stephan Vogel immer noch keinerlei Gefühl für den Ball und die langsamen TT-Platten entwickelt und verballerte reihenweise halbhoch hingelöffelte Bälle seines Gegners, die gefühlt 0,1 mm hinter dem Netz stehen blieben. Nach 3 Krampfsätzen traf er endlich und lochte einen 3:1 Sieg ein.
Da präsentierte sich Klaus Götz gegen Wilfried Silbereisen doch in gänzlich anderer Verfassung, zumindest bis zu seiner 7:2 Führung im 3. Satz bei 2:0 Satzführung. Dann aber –offenbar vom Kreidelschen Hohe-Führungen-Syndrom influenziert– verlor er diesen und auch den nächsten Satz, erzitterte sich aber in Satz 5 einen 11:9 Sieg.

Mit einer 7:4 Führung lagen wir damit eigentlich sogar auf Siegeskurs. Denn unsere starke Mitte hätte die Führung ausbauen können. Stattdessen kam leider die Fahrradkette zum Einsatz.

Tobi Pietsch fand gegen den gut angreifenden Linkshänder Gerd Eis keine taktische Einstellung und musste seinem Gegenspieler zum 3:1 Sieg gratulieren.
Heinz-Dirk Neiter hat normalerweise wenig Probleme mit Materialspielern. Am heutigen Tag fehlten ihm gegen Manfred Schneider allerdings Ballsicherheit und ein durchschlagender Topspin, sodass er eine 0:3 Niederlage hinnehmen musste.

Hinten traf Rolf Mätz mit Rainer Hoffmann auf einen Spieler, der normalerweise keine Probleme gegen Material- oder Abwehrspieler hat. Rolf konnte ihn aber durch seinen Wechselschnitt verunsichern und es entwickelte sich bis zum 4.Satz ein ausgeglichenes Match. Leider (aus unserer Sicht) kehrte das Selbstvertrauen von Rainer Hoffmann im 5. Satz zurück und Rolf verlor mit 2:3 Sätzen.
Matths Heinrich zeigte dann gegen Jacek Grabowski eine sehr gute Leistung. Nach verlorenen zwei Sätzen erkämpfte er den Satzausgleich, musste sich aber letztlich im 5. Satz geschlagen geben.

Damit lagen wir 7:8 zurück und ein leistungsgerechtes Unentschieden wäre noch drin gewesen. Wäre da nicht die bekannte Schlussdoppel-Schwäche unseres Einser-Doppels Kreidel/Pietsch. Gegen Vogel/Schneider starteten sie hoffnungsfroh mit dem Gewinn des ersten Satzes, dann lief aber wenig zusammen. Mit einem 11:13 im 4. Satz war dann die Niederlage im doppelten Sinn besiegelt.

Fazit:
Schadeee, schadeee. Eine vermeidbare Niederlage. Vielleicht sollten wir mal beim Donald nachfragen, wie man daraus einen Sieg macht....

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