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70, 61, 60, 59, 50, 30 sind die stolzen Alterszahlen der Herren-Geriatrie-Truppe des TVI - Heidi (noch) und Tobi ausgenommen. In einem Alter, wo viele bereits an altersgerechtes Wohnen oder Pflegeheime denken, trifft sich unsere TT-Alters-WG gerne an den Platten der Bezirksklasse und brennt auf die Meisterschaft wie 'Frittenfett'. Mit bisher 6 Punkten Vorsprung ist dieses Ziel nach wie vor mehr als realistisch. Trotzdem war es gegen das Team TV Wehen II schwieriger, als es das Ergebnis aussagt.

v.l.n.r Pietsch, Neiter, Mätz, Götz, Herrchen, Kreidel

Zwar stand es bereits nach den Doppeln 3:0 für uns, allerdings hätte es auch gut 1:2 oder gar 0:3 stehen können. Sowohl Neiter/Götz gegen Wiesner/Kissel, wie auch Kreidel/Pietsch gegen Schwarzkopf/Holger Schuster, konnten sich jeweils nur ganz knapp im 5. Satz durchsetzen, wobei Kreidel/Pietsch bereits Matchball gegen sich hatten. Die 131 Jahre (Mätz/Herrchen) gegen 30 Jahre (Zander/Schuster, Tobias) behielten dagegen mit 3:1 die Oberhand, wobei die Sätze zwei und drei jeweils auch nur knapp mit 12:10 gewonnen wurden. Erstaunlich dabei, dass zumindest zeitweise die 101 Jahre Differenz in erstaunlichen Laufduellen kaum sichtbar waren - und das ganz ohne Rollator. Da nützten auch die 20 Liegestütze, die Tobias Schuster mal kurz zum Aufwärmen vorm Spiel eingestreut hatte, nichts. Das ThermaCare-Aufwämkonzept von Rolf und Peter war dem eindeutig überlegen.

Das Einzel Markus Kreidel gegen Rüdiger Schwarzkopf war eine klare 3:0 Sache, Klaus Götz musste sich gegen den stark aufspielenden Frank Wiesner mit 0:3 geschlagen geben.
Unsere Youngster-Mitte (zusammen nur 80) spielte mit 1:1 ausgeglichen, wobei beide Spiele erst im 5. Satz entschieden wurden. Heinz-Dirk Neiter behielt knapp mit 3:2 und 13:11 im 5. Satz gegen den guten und etwas unangenehm mit Material spielenden Holger Schuster die Oberhand, während sich Tobi Pietsch mit 2:3 Roland Kissel beugen musste. 
Beim Stande von 5:2 waren dann die Alterskönige an der Reihe. Dabei konnte Rolf Mätz gegen den 55 Jahre jüngeren Tobias Schuster mit 3:1 locker gewinnen. Peter Herrchen dagegen musste sich klar mit 0:3 dem 45 Jahre jüngeren Tim Zander geschlagen geben, was aber weniger an mangelnder Fitness, als an dem nicht mehr reparablen Sehnenriss der Schulter lag, der einfach einige der früher besten Schläge unmöglich macht und auch mit Routine nicht auszugleichen ist.
Somit ging es mit 6:3 in den zweiten Durchgang. Dabei konnte Markus Kreidel mit 3:1 auch gegen Frank Wiesner einen verdienten Sieg verbuchen und Klaus Götz kämpfte sich bravourös zu einem 3:2 Erfolg (11:9 im fünften) gegen Rüdiger Schwarzkopf, der unseren Käpt'n ein ums andere Mal mit seinem schnellen Block- und Konterspiel vor einige Probleme stellte.
Beim 8:3 war das Spiel dann aber eigentlich gelaufen. Heinz-Dirk verlor zwar ebenfalls im 5. Satz noch gegen Roland Kissel, aber Tobi machte mit einem 3:1 gegen Holger Schuster den 9:4 Sieg perfekt und sorgte für den bisher 13. Sieg unseres Oldie-Teams in der Runde. Am kommenden Mittwoch steht dann das Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten Hallgarten auf dem Programm. Ein Heimsieg wäre für unser Team ein weiterer großer Schritt in Richtung Aufstieg.

Autor Rolf Mätz - 9.2.2019

In der Vorrunde gab es auswärts einen überraschenden Punktverlust gegen Bierstadt. Das Heimspiel wurde dagegen klar mit 9:1 gewonnen. So eindeutig wie sich das Ergebnis anhört, lief das Spiel aber nicht.

Vier Spiele wurden erst im 5ten Satz gewonnen, darunter zwei der drei Doppel. Markus Kreidel/Tobi Pietsch gewannen 3:1 gegen Hoffmann/Krommer. Klaus Götz/Heinz-Dirk Neiter (gegen Schwarz/Grabowski) und Yvonne Schlammbor-Kern/Rolf Mätz (gegen Lell/Czichos) mussten über 5 Sätze gehen.
Markus gegen Hoffmann und Klaus gegen Schwarz bauten die 3:0 Führung aus. Danach gewannen auch Heinz-Dirk und Tobi gegen Krommer bzw. Grabowski. Beim Stand von 7:0 setzte es die einzige Niederlage. Rolf verlor nach schwacher Vorstellung 1:3 gegen Czichos. Yvonne gegen Lell und Markus gegen Schwarz machten den Sieg perfekt.

Hervorzuheben ist die tolle Leistung von Yvonne, die kurzfristig für den kranken Alex Knittel eingesprungen war und sowohl im Doppel als auch im Einzel sehr stark spielte.

 

 

Was soll man schon groß über ein Spiel schreiben, dass mit 9:0 und 27:1 Sätzen in etwas über einer Stunde kurz und knackig über die Bühne ging? Eben einen passenden, also kurzen und knackigen Bericht:

Erstmal muss hier den Rauenthaler Recken ein sechsfaches "Respekt Alder!" gezollt werden, traten und treten sie doch tapfer zu jedem Punktspiel an, obwohl sie nach personellen Wechsel-Verlusten diese Runde eigentlich in jedem TT-Punktspiel chancenlos sind. Die Truppe spielt trotzdem unverdrossen und gut gelaunt die Runde zu Ende. Bravo!

Aufreger des Abends:
Unser Youngster P.....[hier folgten ursprünglich 3 vermeintlich humorvolle Sätze, die wir jetzt gemäß DSGVO auf Bitte des Betroffenen entsorgt haben] ..... konnte kurzfristig nicht zum Spiel erscheinen.
Dankenswerterweise ließ sich Matths Heinrich 10 Minuten vor Spielbeginn noch für einen Rettungseinsatz akquirieren, so dass wir dann doch vollzählig antreten konnten.

Doch nun noch kurz zum Spiel:
Als Doppel-1 traten diesmal Neiter/Herrchen an und rechtfertigten ihre Pole-Position durch einen mehr als ungefährdeten 3:0 Sieg. Kreidel/Pietsch wollten zur mentalen Vorbereitung auf das Bierstadt-Spiel am Mittwoch endlich auch mal gegen ein Doppel-1 gewinnen, was auch mit 3:0 gelang. Matths Heinrich ging kalt und ohne Einspielen ins Rennen und konnte mit Routinier Rolf Mätz ebenso einen lockeren 3:0 Erfolg verbuchen.

So ging es dann in den Einzeln ohne Überraschung weiter.
Peter Herrchen gab den einzigen Satz ab, weil er im 2. Satz die vermeintlichen Schnittbälle seines Gegners beharrlich über statt auf den Tisch zog. Im letzten Satz hatte er sich eingeschossen und dokumentierte das mit einem abschließenden 11:1 Erfolg.
Matths Heinrich lag im ersten Satz bereits 5:10 zurück, konnte diesen aber noch gewinnen und ließ danach nix mehr anbrennen.

Fazit:
Am Mittwoch wartet mit Bierstadt ein anderes Kaliber auf uns. Dort sollten wir konzentriert zur Sache gehen und das Unentschieden aus der Vorrunde besser nicht wiederholen.

Nach einigen unnötigen Punktverlusten am Anfang der Vorrunde in der Bezirksklasse Gr. Süd 1 hat unser Team am Ende mit vier Punkten Vorsprung die Herbstmeisterschaft eingefahren. Bei insgesamt vier Minuspunkten gab es eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten SV Hallgarten und zwei vermeidbare Unentschieden gegen zwei Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld (Bierstadt und Breithardt).
Im Moment stehen damit die Chancen für den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga sehr gut.

Aus DSGVO-Gründen wird unsere ehemalige TVI TT-Abteilungsseite (Web und Facebook) ab sofort als rein private Seite der 1. Herrenmannschaft betrieben. Deshalb haben wir unsere Web-Seite in
IsedGo - Tischtennisfreunde Igstadt umbenannt. 
Das gleiche gilt auch für unsere Facebook-Seite, die nun
Igstadt Tischtennis heißt. 

Die geringe Chance auf den Klassenerhalt wurde durch einen 9:2 Erfolg gegen FT Schierstein gewahrt.

Erstmals in der Rückrunde führten wir nach den Eingangsdoppeln mit 2:1. Markus Kreidel / Tobi Pietsch und
Heinz-Dirk Neiter / Rolf Mätz gewannen jeweils souverän 3:0 gegen Franz / Katzenmeier bzw. Kuhn / Großmann.
Klaus Götz / Oli Held verloren chancenlos gegen Müller / Sundermann.
Danach gab nur noch Klaus gegen Müller einen Punkt ab. Alle anderen Spiele wurden meist klar gewonnen.
Markus gewann gegen die Spitzenspieler Müller und Sundermann jeweils 3:0. Auch Heinz-Dirk, Oli und Rolf gewannen Ihre Spiele mit 3:0 gegen Franz, Kuhn und Großmann. Auch Tobi gewann nach verlorenem ersten Satz noch sicher gegen Katzenmeier.
Lediglich Klaus musste über 5 Sätze gehen. Nach klarer 2:0 Führung ging sein Biorhythmus extrem nach unten, Sundermann konnte ausgleichen, dabei einen Satz sogar mit 11:0 gewinnen. Klaus erholte sich wieder und gewann den 5ten Satz mit 13:11.

Da die Konkurrenz aus Eibingen ebenfalls gewann, sind wir dem Klassenerhalt nicht näher gekommen. Nur 2 Siege in den beiden letzten Spielen gegen Bad Schwalbach und VfR Wiesbaden 3 können uns noch retten, vorausgesetzt, dass unsere Abstiegskonkurrenten aus Eibingen und Nordenstadt noch Punkte abgeben.

 

Jetzt wird es richtig schwer:

Nach der eingeplanten und klaren Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Wehen war gegen den Tabellenletzten aus Idstein ein deutlicher Sieg erwartet. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: ...weiterlesen "Erste Mannschaft trudelt dem Abstieg entgegen"

Jedes Spiel ist ein Endspiel: Auch gegen Nordenstadt III gelang kein Punktgewinn, bei gleichzeitigem Sieg der Eibinger gegen ersatzgeschwächte Klarenthaler sind es jetzt drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Um die zweite Mannschaft im wichtigen Spiel gegen Blau-Gelb nicht noch zu schwächen, hatte sich Peter Herrchen trotz angeschlagener Gesundheit bereit erklärt einzuspringen. Die Doppelaufstellung war aber erneut keine taktische Meisterleistung. Nur Kreidel/Mätz konnten gegen Schubert/Schneider mit einem klaren 3:0 überzeugen, Götz/Pietsch unterlagen ebenso chancenlos 0:3 gegen Wirbs/Henger wie Neiter/Herrchen gegen Menger/Eckhardt. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, das Doppel 3 anders zu stellen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Im vorderen Paarkreuz servierte Markus Kreidel seinen Gegner Schubert, gegen den er in der Vorrunde noch verloren hatte, sicher mit 3:0 ab. Götz gab gegen Wirbs sein bestes, vergab nach gutem Spiel im 4. Satz bei 10:8 und 11:10 drei Matchbälle und unterlag im 5. Satz knapp 8:11.

Auch im mittleren und hinteren Paarkreuz blieb es jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen: Tobi Pietsch zeige sich im Vergleich zu den letzten beiden Spielen stark verbessert und gewann gegen Menger in fünf spannenden und engen Sätzen. Heinz-Dirk Neiter hingegen unterlag Henger deutlich mit 0:3.

Rolf Mätz stellte Schneider mit seinem Schnittwechsel vor unlösbare Probleme und gewann sicher 3:0. Peter Herrchen - nach wie vor hüft- und schultergeschädigt - schlug sich achtbar gegen Eckhardt, unterlag aber 1:3.

Damit war Nordenstadt nach wie vor einen Punkt voraus. Dies änderte sich auch nach den beiden Spielen im vorderen Paarkreuz leider nicht. Markus unterlag im Spitzeneinzel gegen Wirbs - etwas überraschend - ohne echte Chance 0:3, Klaus schlug hingegen - ebenfalls etwas überraschend - Schubert mit 3:1, setzte es doch gegen ihn in der Vorrunde noch eine klare 0:3 Niederlage.

Im mittleren Paarkreuz schien dann aber der Durchbruch zu gelingen. Tobi bestätige seine gute Form an diesem Abend und schlug Henger in drei Sätzen. Heinz-Dirk profitierte von der Nervenschwäche seines Gegners und behielt etwas glücklich mit 11:9 im Entscheidungssatz die Oberhand.

Damit hing alles am hinteren Paarkreuz. Rolf Mätz führte mit 2:0 Sätzen gegen Eckhardt, gleichzeitig sah Peter im ersten Satz mit 9:4 gegen Schneider gut aus, ein 9:6 schien in greifbarer Nähe. Leider kam es anders. Rolfs Gegner stellte sich mit zunehmender Spieldauer immer besser auf die Abwehr von Rolf ein, die Sätze 3, 4 und 5 gingen verloren, der letzte glatt mit 3:11. Peter gab nach der hohen Führung den ersten Satz noch ab, gewann dann den 2. Satz deutlich, um dann die Sätze 3 und 4 jeweils in der Verlängerung zu verlieren.

Damit ging es mit einem 7:8 ins Schlussdoppel. Da sowohl Wirbs auch auch Henger in ihren Einzeln durchaus überzeugt hatten und beide gut gegen Abwehr spielen, war die Hoffnung nicht allzu groß. Markus und Rolf zeigten aber eine gute Leistung, verloren den ersten Satz denkbar knapp mit 9:11, gewann den 2. Satz deutlich, mussten sich dann aber in den Sätzen drei und vier dem Gegner geschlagen geben. Nach gut drei Stunden Spieldauer war die Niederlage perfekt.

Viel schlechter hätten die letzten Spiele gegen Eibingen, Oberjosbach und Nordenstadt eigentlich nicht laufen können. Vielleicht ist unser Maß an Pech aber jetzt verbraucht. Mit möglichen Punktgewinnen gegen Idstein, Schierstein, Bad Schwalbach und VfR III ist der Abstieg durchaus noch zu vermeiden, wir lassen die Köpfe nicht hängen. Die kämpferische Leistung der Mannschaft hat gestimmt, die Stimmung ist nach wie vor gut.

 

Auch gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaft TG Oberjosbach 2 konnten wir nicht punkten. Die Heimniederlage fiel mit 6:9 zwar knapp aus, war aber verdient.

Das Spiel begann wie immer in der Rückrunde mit einem Rückstand nach den Doppeln. Markus Kreidel / Heinz-Dirk Neiter spielten weit unter ihren Möglichkeiten und verloren unglücklich mit 2:3 Sätzen. Klaus Götz / Alex Knittel waren chancenlos gegen das Oberjosbacher Spitzendoppel. Lediglich Tobi Pietsch / Rolf Mätz waren mit 3:2 Sätzen erfolgreich.
Danach sah es zunächst besser für uns aus, weil sowohl Markus (3:0 gegen Benke) als auch Klaus (3:2 gegen Summ) ihr Spiel gewannen. Tobi und Heinz-Dirk verloren dann aber ohne echte Chance jeweils 0:3 gegen Leese und Schlögl. Rolf konnte durch ein 3:1 gegen Salize ausgleichen, Alex verlor 1:3 gegen Fischer. Zur "Halbzeit" lagen wir mit 4:5 zurück.
Markus gelang nochmals der Ausgleich durch ein souveränes 3:0 gegen Summ, Klaus dagegen bestätigte seine Rückrundenbilanz und verlor wie immer sein 2tes Einzel (0:3 gegen Benke). Unser indisponiertes 2tes Paarkreuz sorgte dann für die Vorentscheidung zu unseren Ungunsten. Tobi (1:3 gegen Schlögl) und Heinz-Dirk (0:3 gegen Leese) spielten besser als im ersten Durchgang, konnten dennoch nicht gewinnen.
Rolf gewann auch sein 2tes Einzel mit 3:1 gegen Fischer. Alex verlor nach großem Kampf und trotz guter Leistung mit 1:3 gegen Salize. Damit war die 6:9 Niederlage perfekt.

Sollten wir unser Heimspiel am nächsten Freitag gegen TuS Nordenstadt nicht gewinnen, sind wir wohl reif für den Abstieg.

 

Etwas Wehmut ist schon dabei, wenn man seinem Team aus verschiedenen Gründen aktuell spielerisch nicht helfen kann den Klassenerhalt zu sichern. Aber mental versuche ich zumindest bei jedem Heimspiel meine Jungs von jenseits der Spielfeldumrandung zu unterstützen. Galt es doch gestern, wichtige Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Der Gegner hieß TV Eibingen, der in der Vorrunde nur einen einzigen Punkt geholt, aber die ersten beiden Spiele der Rückrunde bereits gewonnen hatte. Unser Team trat im Prinzip in Bestbesetzung (mit dem besten Spieler der Zweiten, Oli Held) an. Als ich ca. 10 Minuten nach Spielbeginn in die Halle kam (sorry Jungs) und Oli fragte wie es aussieht, sagte dieser 'Gut, beide Doppel haben den ersten Satz gewonnen!'. Es schien also alles nach Plan zu laufen. Unser Einser-Doppel Kreidel/Mätz gewann ziemlich ungefährdet mit 3:1 gegen Schäfer/Jäck. Unser Doppel Götz/Pietsch startete ebenfalls vielversprechend, musste sich aber noch den ersten gewonnen Satz im zweiten knapp mit 11:13 gegen Bendiek/Lebensky V. beugen. Danach lief nur noch wenig zusammen und es hieß am Ende 1:3. Unser 3er-Doppel Neiter/Held startete ebenfalls verheißungsvoll mit 11:9 im ersten Satz. In der Folge sollte beide aber das gleiche Schicksal wie Götz/Pietsch ereilen. Mit 1:3 ging das Doppel gegen Lebensky U./Kadhim verloren.

TTR-Tiefpunkt

Markus Kreidel, der so lange meine Erinnerung der letzten Jahre zurückreicht, meist sehr passiv mit seinem Rückhand-Anti-Spiel agierte und diese Spielweise von gelegentlichen ungenauen Vorhand-Topspins und passend dazu lauten Unmutsbekundungen unterbrach, schien wie ausgewechselt und fertigte Viktor Schäfer chancenlos mit knallharten Vorhandschlägen 11:2, 11:5 und 11:6 ab. Auch die sich sonst oft einschleichende Lässigkeit bei hoher Führung war dieses Mal nicht festzustellen. Als ich Markus nach dem Spiel fragte, wo die Wandlung plötzlich herkommt, war seine Antwort verblüffend einfach. 'Ich bin mit meinem TTR-Wert inzwischen auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen und das will ich nicht akzeptieren!', so Markus. Dass sein Sohn Moritz inzwischen 100 TTR-Werte vor ihm liegt, mag ihn in der Winterpause und beim langen Nachdenken in der Langlauf-Loipe die letzten Wochen zusätzlich angespornt haben. Apropos Tiefpunkt: Dafür sollte später auch ein Spieler von Eibingen sehr unrühmlich sorgen, doch dazu später mehr.

Nach dem 2:2 Zwischenstand war nun der Einsatz unseres Käpt'ns gefragt. Er musste gegen die Nummer 1 von Eibingen, Robert Bendiek, antreten. Um meinerseits wenigstens minimal aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen, begab ich mich auf den Stuhl des Unparteiischen, um das Spiel meines Freundes Klaus zu zählen. Offenbar ob dieser Tatsache beflügelt, gewann er doch recht klar mit vielen guten und sehr aggressiven Vorhand- und Rückhand-Topspins mit 3:1. Nachdem anschließend Tobi Pietsch mit 3:2 Vincent Labensky niederrang und Heinz-Dirk Neiter im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich erleichtert aufspielte und - zwar in den Sätzen knapp - aber dennoch mit 3:0 gegen Steffen Jäck gewann, schien beim Stande von 5:2 für unser Team alles nach Plan zu laufen. Oldie Rolf Mätz war nun gefragt, der gegen den Ersatzmann von EIbingen, die Nummer 2 der Zweiten, Armin Kadhim, anzutreten hatte. Rolfs Pech, dass Kadhim exakt nur zwei sehr unorthodoxe Schläge beherrscht. Ein Rückhand-Stocherball mit langen Noppen, den er auch von der Vorhand spielt und bei entsprechender Gelegenheit einen Vorhand-Schuss. Rolf hasst diese Spielweise wie die Pest und konnte seinerseits mangels fehlendem eigenen Angriffsball der Spielweise nichts entgegensetzen. Er mühte sich redlich, verlor aber am Ende mit 9:11, 6:11 und 10:12.
Leider erwischte auch unser Oli keinen guten Tag und hatte keine Chance gegen den sicherlich nicht mit Fairness-Pokalen überschütteten Spieler Udo Labensky. Nachdem bis hierher bereits einige Spieler von Eibingen mit verschiedenen Provokationen glänzten, sollte jener Udo Labensky gegen Ende des Spiel wirklich jede Beherrschung verlieren und sehr unfair agieren mit Reinrufen ins Spiel, mit Bravo-Rufen bei Füchsen, ständig falsche Aufschläge monierend und mit Beschimpfungen unserer Spieler. Auch meine Deeskalationsversuche von außen blieben ohne Erfolg. So macht ein TT-Abend nicht wirklich Spaß! Schade, dass sich manche TT-Spieler einfach nicht im Griff haben.

Beim Zwischenstand 5:4 war nun der wiedererstarkte und voll motivierte Markus an der Reihe. Und wie konnte es an diesem Abend anders sein: Er schickte auch Robert Bendiek mit dreimal 11:6 chancenlos vom Tisch. Klaus Götz, der wirklich einen sehr guten Tag erwischt hatte, konnte sowohl kämpferisch wie spielerisch überzeugen und hatte beim 10:9 im 5. Satz gegen Viktor Schäfer Matchball bei eigenem Aufschlag. Leider entschied er sich in dieser Situation aber für die falsche Aufschlagvariante, die sein Gegner mit einem direkten Vorhandtopspin-Return quittierte. Damit verlor Klaus etwas unglücklich mit 11:13 im 5. Satz. Nachdem auch Tobi Pietsch, noch etwas von einer gerade überstandenen Magen-Darm-Grippe geschwächt, ebenfalls im 5. Satz gegen Steffen Jäck verlor, war das Match bei 6:6 wieder ausgeglichen. Aber auf Heinz-Dirk Neiter, der in der letzten Zeit viel Balast abgeworfen hat, war Verlaß. Er gewann mit gutem Angriffs- und Blockspiel gegen Lebensky V. locker und leichtfüßig mit 3:0. Rolf Mätz musste nun gegen den schon oben unrühmlich erwähnten Udo Labensky antreten und fertigte diesen glatt mit 3:0 ab. Dabei ließ sich Rolf auch nicht von Labenskys minutenlangen Beschimpfungen in Richtung Oli Held am Nachbartisch im letzten Satz aus der Ruhe bringen. Ob das wohl seiner schon ganz langsam beginnenden Altersmilde geschuldet ist?

Somit schien unser Team mit 8:6 wieder auf der Siegerstraße zu sein. Leider knüpfte im letzten Einzel Oli nahtlos an seine Leistung des ersten Einzels an und hatte mit 0:3 gegen den Materialspieler Kadhim keine Chance.
Also musste und sollte es unser Spitzendoppel Kreidel/Mätz gegen Bendiek/Lebensky V. richten. Es war und blieb zwar ein knappes Spiel, aber letztlich gewannen sportlich verdient das Eibinger Doppel mit 3:1, allerdings nicht ohne eine wirklich unnötige letzte Provokation von Bendiek: Er kommentierte beim Stande 9:10 im letzten Satz, als Rolf den Schläger nach einem Fuchs etwas verärgert kurz auf seine eigene Tischhälfte fallen ließ, dies provozierend fragend mit dem Wort: 'Aufgabe?'

Fazit dieses langen und wenig amüsanten TT-Abends
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Eine gegnerische Mannschaft, die ständig provoziert hat und auf die man verzichten kann.
Ein Punkt, der eindeutig zu wenig ist.
Eine sehr gute Leistung unserer Nummern 1-4, die hoffen lassen.
Eine eklatante Doppelschwäche, an der es zu arbeiten gilt, ggf. mit Umstellungen.
Ein super Wirt Dirk in unserem Vereinslokal Kladderadatsch, der uns auch gegen Mitternacht noch bekocht hat.

Ich bin sicher Jungs, dass Ihr im Abstiegskampf besteht. Ich werde weiterhin als Randnotiz(-Schreiber), aber trotzdem mittendrin bei Euch sein. Die nächsten lösbaren Heimspiel-Aufgaben mit Oberjosbach und Nordenstadt folgen schon in zwei, bzw. drei Wochen!