Springe zum Inhalt

Der Beginn der Rückrunde knüpfte nahtlos an die verkorkste Vorrunde an. Spitzenspieler Markus Kreidel weilte noch im Winterurlaub, eine Verlegung scheiterte an der Zustimmung des Gegners und Peter Herrchen konnte ebenfalls verletzungsbedingt nicht antreten. Damit war gegen die mit Budnicki und Gros im vorderen Paarkreuz stark aufgestellte Klarenthaler Reserve nichts auszurichten:

In den Doppeln konnten Mätz/Held gegen Prosen/Chaudry lediglich einen Satz gewinnen, leider ging der 3. Satz nach 9:5 Führung unglücklich verloren. Pietsch/Berg lieferten dem Klarenthaler Spitzendoppel Gros/Lang einen guten Kampf und unterlagen aber ebenfalls 1:3. Chancenlos waren hingegen Götz/Neiter gegen Budnicki/Schleider.

Im vorderen Paarkreuz konnte Götz zwar den ersten Satz gegen Budnicki gewinnen, brachte dann aber in den weiteren Sätzen nahezu keinen Aufschlag des Gegners ins Feld und gab die nachfolgenden drei Sätze ab. Pietsch schlug sich tapfer gegen Gros, Sätze 2 und 3 (jeweils 9:11) hätten mit etwas Glück auch anders ausgehen können.

In der Mitte war Rolf Mätz gegen den locker aufspielenden Lang ebenfalls machtlos; hingegen gewann Neiter nach gutem Spiel vor allem im Entscheidungssatz 3:2 gegen Prosen.

Im hinteren Paarkreuz überzeuge Oli Held mit einem 3:1 Sieg gegen Schleider, Paul Berg hingegen griff gegen Chaudry zu ungestüm an und hatte gegen das routinierte Blockspiel seines Gegners wenig Chancen.

Das vordere Paarkreuz schloss den "duften" Abend dann mit zwei 0:3 Niederlagen zu der insgesamt verdienten 2:9 Niederlage ab.

In der Verfassung wird es eng mit dem Klassenerhalt. Wenn gegen die wiedererstarkten Eibinger im Rückspiel zu Hause nicht gewonnen wird, droht der erstmalige Abstieg in die Bezirksklasse.

 

Hätte uns jemand vor 30 Jahren prophezeit, dass wir irgendwann einmal gegen die 3. Mannschaft eines Vereins antreten müssten, hätten wir müde lächelnd abgewunken. Jetzt ist es - schon länger - bittere Realität. Nicht nur, dass wir gegen VfR III (!) spielen müssen, nein, wir verlieren auch noch chancenlos mit 3:9 gegen die nicht einmal in bester Aufstellung angetretene 3. Reserve des VfR.

Die Doppelumstellung brachte zumindest einen Punkt. Kreidel/Götz gewannen gegen Müller/Chabok nach 0:2 Satzrückstand noch 3:2. Die beiden anderen Doppel gingen mit 1:3 (Pietsch/Held gegen Matosic/Gödel) und 0:3 (Neiter/Herrchen gegen Karch/Fehrenbach) recht klar verloren.

Im vorderen Paarkreuz hatte Götz gegen 20.50 Uhr seine positive Bio-Kurve des Tages deutlich überschritten und unterlag nahezu wehrlos gegen Müller 1:3. Senioren, die am Beginn des 6. Lebensjahrzehntes stehen, sollten nach 20.30 Uhr keinen Sport mehr treiben. Kreidel machte es etwas besser und gab Karch in drei knapppen Sätzen das Nachsehen.

Den dritten und letzten Punkt des Abend für Igstadt holte dann Tobi Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Gödel. Das war es dann aber auch: Neiter hatte gegen Matosic beim 0:3 ebenso keine Chance wie Peter Herrchen gegen Chabok und Held gegen Fehrenbach.

Markus Kreidel lieferte sich danach noch ein packendes Match gegen Müller, führte in allen Sätzen zu hoch, um diese jeweils sicher durchbringen zu können und hatte dann im 5. Satz beim 10:12 etwas Pech. Götz musste zum letzten Einzel auf der Bank aufgeweckt werden und erwachte dann erst nach Ende des 3. Satzes, leider zu spät, um das Spiel noch herumreißen zu können.

Den Schlusspunkt setzte Pietsch mit einer 1:3 Niederlage gegen den starken Matosic, gegen dessen sicheres Blockspiel an diesem Abend kein Kraut gewachsen war.

Fazit: In dieser Form sind wir einer der Abstiegskandidaten und können nur hoffen, dass Idstein und Eibingen auch in der Rückrunde weiterhin noch schwächer spielen als wir.

Ohne unsere Nummer Zwei und Käpt'n Dr. Klaus Götz, der 30 Jahre Filmmusik aus Hollywood mit Heike, James, Newton und Howard in der Jahrhunderthalle, 200 Jahren Tischtennis-Genialität (oder eher 'Geriatrie-Tät') mit Heidi, Markus, Rolf, Tobi und Peter in der Jahnhalle, den Vorzug gab, war die knappe Niederlage leider unvermeidbar.

Erschwerend kam dann noch hinzu, dass unsere beiden Youngster und hoffnungsvollen TT-Talente (Paul und Alex), von denen einer als Ersatz eingeplant war, krankheitsbedingt ebenfalls nicht dabei sein konnten.
So traten wir mit Markus Kreidel ('bin fit), Tobi Pietsch ('habe Migräne), Rolf Mätz ('habe Knie), Heinz-Dirk Neiter ('habe Achillesferse), Peter Herrchen ('habe Hüfte und Schulter) und unserem lieben Ersatzmann Frank Mitsche ('habe Einiges) gegen die ebenfalls zumindest im hinteren Paarkreuz mit Ersatz angetretenen Schwalbacher an.

Nach den Eingangsdoppeln stand es leider 1:2. Kreidel/Mätz konnten sich nach Anlauf-Schwierigkeiten im ersten Satz von Rolf (s.o. 'habe Knie) dann doch sicher mit 3:1 gegen Becht/Schumacher behaupten. Unser 'Opferdoppel' Pietsch/Mitsche stand gegen das Spitzendoppel Müller/Seidel erwartungsgemäß mit 0:3 auf verlorenem Posten. Leider schwächelten Neiter/Herrchen wie schon in den letzten zwei Spielen erneut und verloren trotz zweier Satzbälle im 3. Satz insgesamt mit 1:3.
Diesem Einpunkte-Rückstand liefen wir nun in der Folge ständig hinterher. Markus Kreidel behielt knapp mit 3:2 gegen Seidel die Oberhand, während sich Tobi Pietsch in einem sehr guten Spiel - zumindest in zwei der drei Sätze - zwar mit 0:3 aber eigentlich dennoch knapp gegen Müller geschlagen geben musste. In der Mitte gewann unser Oldie Rolf Mätz, der übrigens extra aus Karlsruhe für diese Spiel angereist war - hast Du das gelesen Klaus? - , sehr knapp mit 3:2 (alle gewonnenen Sätze mit 11:9) gegen Manuel Schumacher, während Heinz-Dirk Neiter mit 10:12, 10:12 und 7:11 leider in drei Sätzen verlor. Im hinteren Paarkreuz gelang Peter Herrchen gegen den Ersatzmann Klöster mit 3:1 immerhin der zweite Sieg in dieser Saison. Leider konnte Frank 'Frankie-Boy' Mitsche nur im ersten Satz gegen Stefan Hartmann Paroli bieten und verlor mit 1:3.
Somit starteten wir auch in den zweiten Durchgang bei 4:5 mit dem Einpunkte-Handicap.
Markus Kreidel behielt, obwohl er wie so oft mit seiner Form, seinem Block, seinem Topspin, seinem Aufschlag und seinem 'eigentlich alles' haderte, denkbar knapp im fünf Sätzen gegen Konstantin Müller die Oberhand. Die Schlüsselstelle des Spiels war dabei der 6:9 Rückstand von Markus im 5. Satz: Ein Stoppball wurde von gegnerischen Schiedsrichter nicht gegeben, übrigens eine durchaus vertretbare Entscheidung. Doch danach konnte der aufmerksame Beobachter von der Bank plötzlich erkennen, wie sich Markus wütend, aber nach außen ganz ruhig, auf seine spielerischen Fähigkeiten konzentrierte. In der Folge griff er mit seinem starken Vorhand-Topspin plötzlich jene Bälle an, die er 4 3/4 Sätze lang eher mit seinem Rückhand-Antitop defensiv über den Tisch schob. So schlug es exakt fünfmal auf der gegnerischen Plattenhälfte ein und Markus gewann ob dieser mentalen Meisterleistung letztlich verdient mit 3:2  und 11:9 im Entscheidungssatz. Im zweiten Spitzeneinzel spielte Tobi Pietsch erneut sehr stark, musste sich aber dennoch mit 1:3 der Schwalbacher Nummer 2 Uwe Seidel geschlagen geben.
Nun ruhten alle Hoffnungen auf unserem mittleren Paarkreuz, den Einpunkte-Rückstand in einen Einpunkte-Vorsprung umzuwandeln. Dabei spielte Rolf Mätz wirklich sehr stark gegen den beidhändigen Topspin-Angreifer Maximilian Becht, konnte aber leider eine Führung im ersten Satz nicht nutzen und unterlag durchaus knapp und sehr gut agierend mit 9:11, 8:11 und 10:12. Heinz-Dirk behielt mit 3:1 gegen Schumacher die Oberhand, aber es blieb mit 6:7 beim Einpunkte-Rückstand. Peter Herrchen war danach mit seinen Handicaps gegen den fast fehlerlos und variabel spielenden Stefan Hartmann mit 0:3 eigentlich ebenso chancenlos, wie Frank Mitsche mit 0:3 gegen Klöster.
Damit war die zweite 6:9 Niederlage in Folge besiegelt.

Fazit:
Der kurzzeitige Freigang von Rolf, Peter, Heidi, Tobi und Frank aus der Orthopädie-, Neurologie- und Inneren-Abteilung der HSK war ohne unseren Chefarzt Dr. Götz leider nutzlos. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fünf bei der Rückkehr in ihre Krankenhausbetten weit nach Mitternacht keinen Ärger mit den Nachtschwestern bekommen haben.

Gegen den Tabellennachbarn aus Schierstein sind wir mit berechtigten Siegerwartungen angereist, immerhin konnten wir komplett und weitgehend unverletzt antreten (sieht man von Peters Dauerverletzung ab), während der Gegner ohne Müller und Brodowy auflief. Leider erfüllten sich die Erwartungen nicht, die Niederlage fiel mit 6:9 dann aber nach über 3 Stunden Spielzeit knapp aus:

Die Doppel liefen bereits unglücklich. Lediglich Kreidel/Mätz bestätigten ihre derzeit gute Form und besiegten Sundermann/Burk in 4 Sätzen. Die Siegesserie von Neiter/Herrchen riss allerdings erneut, Ziegler/Katzenmeier zeigten sich in guter Form und gewannen 3:1. Knapp in 5 Sätzen unterlagen Götz/Pietsch gegen das Schiersteiner Spitzendoppel Thiele/Franz, bei dem vor allem Franz mit nahezu fehlerlosem Spiel glänzte.

Der erste Durchgang im vorderen Paarkreuz konnte mit zwei Fünfsatzspielen ausgeglichen gestaltet werden: Götz verlor 9:11 im 5. Satz gegen Thiele, schlug sich aber diesmal achtbar, nachdem die letzten Duelle mit Thiele regelmäßig deutlich verloren gegangen waren. Kreidel hingegen tat sich überraschend schwer gegen Sundermann und musste sich im Entscheidungssatz schwer strecken, um noch den Sieg einzufahren.

In der Mitte glänzte Tobi Pietsch mit einer laufstarken Leistung gegen Materialspieler Burk mit 3:0, während Rolf Mätz trotz starker Abwehrleistung auf Grund leichter Schupffehler (unforced errors) in 4 Sätzen gegen Katzenmeier unterlag.

Im hinteren Paarkreuz lieferten sich Neiter und Ziegler ein packendes Match, bei dem Heidi nach verlorenem ersten Satz die Durchgänge 2-4 mit 11:9, 14:12 und 12:10 für sich entschied und damit gute Nerven und ruhige Hand am Ende bewies. Peter musste einmal mehr erleben, dass Angriffstischtennis ohne Vorhand nur schwer möglich ist. Gleichwohl konnte er Satz 2 für sich entscheiden, im 3. und 4. Satz setzte sich Franz aber dann doch durch.

Damit ging es mit deutlichem Rückstand in Runde 2. Markus war an diesem Abend mental nicht in der Lage, dem schnörkellosen Spiel von Thiele erfolgreich zu begegnen, eine Vielzahl von Aufschlagfehlern in jedem Satz taten ihr übriges, ein kurzes Aufbäumen mit dem Gewinn von Satz 3 änderte nichts an der deutlichen Niederlagen. Götz führte scheinbar sicher mit 2:0 gegen Sundermann, Konditionsschwächen führten aber rasch zum Satzausgleich; im 5. Satz behielt er mit etwas Glück am Ende den Punkt in der Hand.

Tobi Pietsch konnte anschließend mit erneut guter Leistung und einem 3:1 Sieg gegen Katzenmeier die Partie wieder spannend halten, es stand auf einmal 6:6 und alles war wieder offen. Rolf war gegen das Noppengeschiebe von Burk allerdings - nachvollziehbar lustlos - aber auch chancenlos, sodass der Gegner vor den letzten beiden Einzeln wieder mit einem Punkt vorne lag.

Heidi Neiter lieferte gegen Franz ein gutes Spiel, verlor aber mit Pech 11:13 den 3. Satz und ärgerte sich anschließend zu viel über die Handaufschäge seines Gegners. Mit einem 3:1 Sieg zog Schierstein auf 8:6 davon. Im letzten Einzel konnte Peter gegen Peter (Ziegler) nicht mehr ausgleichen und die 6:9 Niederlage war perfekt.

Das Beste war wie immer der Ausklang im Yesterday, unserer Lieblingskneipe, mit lauter Rockmusik und Pizza.

Wir freuen uns auf die Revanche in der Rückrunde zu Hause. Im Übrigen bleibt es bei dem knappen Abstand zu den Abstiegsrängen. Das Restprogramm gegen Bad Schwalbach zu Hause und beim VfR III lässt aber noch auf den ein oder anderen Punkt hoffen.

Gegen den TV Wehen, neben der 2ten Mannschaft des VfR Wiesbaden Favorit auf den Aufstieg in unserer Klasse waren wir chancenlos. Die Niederlage fiel zwar etwas zu hoch aus (2 Spiele verloren wir im 5ten Satz mit 11.9,
Ein Spiel mit 11:8 im 5ten Satz), eine reelle Chance auch nur auf ein Unentschieden hatten wir aber nicht, obwohl wir mit allen 6 Stammspielern angetreten waren.

Den einzigen Sieg holten Markus Kreidel und Rolf Mätz im Doppel gegen Manhart/Beckmann. Alle anderen Doppel und Einzel wurden mehr oder weniger klar verloren. Nur Heinz-Dirk Neiter, Tobi Pietsch und Peter Herrchen hatten die Möglichkeit das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

 

Einen vor Saisonbeginn nicht unbedingt erwarteten Sieg konnten wir gegen die dritte Mannschaft von Nordenstadt einfahren. Begünstigt wurde der Sieg allerdings durch den Umstand, dass unser Gegner ohne Pund, Wirbs und Klose und damit nicht in Bestbesetzung antreten konnte:

Die im Spiel gegen Idstein noch schwächelnden Doppel zeigten sich stark verbessert. Kreidel/Mätz besiegten Schubert/Gundert deutlich in 3 Sätzen, Götz/Pietsch ließen dem Spitzendoppel der Nordenstädter, Henger/Menger ebenfalls keinen Stich und gewannen mit dem gleichen Ergebnis, im Schlusssatz 11:1. Ihre weiße Weste behielten Neiter/Herrchen, die im fünften Satz aber all ihre Routine aufbieten mussten, um am Ende mit 11:9 die Nase vorne zu haben.

Mit dem beruhigenden 3:0 im Rücken ging es in die Spitzeneinzel. Götz gewann mit Ausnahme des verlorenen zweiten Satzes sicher mit 3:1 gegen Henger und erhöhte die Führung auf 4:0. Das erwartete 5:0 blieb allerdings aus, zeigte sich Markus Kreidel gegen Schubert phlegmatisch und ohne Angriffslust, wobei der Gegner aber auch clever und unbeeindruckt gegen das Material von Markus aufspielte und deshalb verdient deutlich mit 3:0 die Oberhand behielt.

Rolf Mätz - nach weitgehend überstandener Knieverletzung - zeigte gegen den talentierten Garbe in den ersten beiden Sätzen ein gutes Spiel und ging 2:0 in Führung. Nachdem der dritte Satz trotz Führung etwas unglücklich 9:11 verloren gegangen war, schien der Gegner bei einer 6:2 Führung von Rolf im vierten Satz schon aufgegeben zu haben. Vier leichte Fehler von Rolf - unforced errors - kippten aber das Spiel, Rolf verlor trotz Matchball den Satz 11:13 und hatte dann leider im Schlusssatz keine Körner mehr.

Demgegenüber zeigte sich Tobi Pietsch von seiner Handverletzung gut erholt und schlug mit teilweise bemerkenswerten Ballwechseln aus der Halbdistanz Menger sicher mit 3:0.

Im hinteren Paarkreuz unterlag Peter Herrchen die ersten beiden Sätze denkbar knapp gegen Eckhardt jeweils in der Verlängerung, im letzten Satz hatte sich der Gegner auf die auf Grund Schulterverletzung von Peter quasi fehlende Vorhand eingestellt und gewann diesen Satz dann deutlich. Übermäßig spannend gestaltete sich das Match zwischen Dirk Neiter und Gundert, nachdem der 2., 3. und 4. Satz jeweils mit verteilten Rollen 13:11 endete. Im letzten Satz konnte Dirk sich dann zum Glück rechtzeitig absetzen und 11:7 gewinnen.

Im Spitzeneinzel ließ Markus dann Henger keine Chance. Nach deutlich gewonnenen Sätzen 1 und 2 gab Henger im dritten Satz beim Stand von 5:0 für Markus entnervt auf. Damit war eine scheinbar sichere 7:3 Führung hergestellt. Götz verlor aber dann ebenfalls gegen Schubert 1:3, der mit guten Auf- und Rückschlägen und etwas Glück im ersten und dritten Satz (jeweils 11:9) den besseren Tag erwischt hatte.

Mit zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz schmolz der Vorsprung auf 7:6: Mätz unterlag auch Menger, der Rolf beim 3:0 mit sicheren Schupftopspins keine Chance ließ. Garbe und Pietsch lieferten sich beim Aufschlag-Rückschlag Festival einen heißen Kampf, bei dem Garbe mit 3:1 das bessere Ende für sich hatte.

Das hintere Paarkreuz musste es dann richten. Dabei strapazierte erneut Dirk unsere Nerven über Gebühr und lag schnell 0:2 hinten. Danach lief es aber auf einmal wesentlich besser, die Sätze 3 und 4 gingen ebenso klar an Dirk. Im 5. Satz konnte Dirk dann mit etwas Glück 14:12 das Spiel für sich entscheiden. Peter Herrchen legte den 9. Punkt nach. Der 3:1 Sieg war in den Sätzen 3 und 4 deutlich und verdient, sodass die Nervenanspannung im Schlussdoppel entfallen konnte.

Mit diesem Sieg sind wir derzeit im gesicherten Mittelfeld und von den Abstiegsrängen dieses Jahr um einiges entfernt. Mit durchaus möglichen Siegen in Bestbesetzung gegen Klarenthal und Oberjosbach wären wir sogar im vorderen Drittel der Tabelle.

Am nächsten Freitag stellt sich mit Wehen der verlustpunktfreie Tabellenzweite aus Wehen vor, ein anderes Kaliber als die beiden letzten Gegner.

Neue Mannschaften in der Klasse und ein neues Duell der namengleichen Teams, zumindest in der Abkürzung! Gestern empfing unsere erste Herrenmannschaft des TV Igstadt das Team von TV Idstein. Nach bisher nur 2 Punkten aus aus 5 Spielen musste gegen den Tabellenvorletzten ein Sieg her. Die Vorzeichen standen nicht so schlecht, denn schließlich war unser Team zum ersten Mal in dieser Saison mit den Stammspielern 1-6 am Start, wenngleich davon nur einer keine (bekannten) Wehwehchen hat.

Allerdings begann der Start unvorhergesehen holprig: Das zum zweiten Mal in der Saison spielende Einser-Doppel Mätz/Kreidel und zum ersten Mal zusammenspielende Zweier-Doppel Götz/Pietsch verloren ihre Partien jeweils. Dabei hielten Götz/Pietsch das Spitzendoppel von Idstein Frömel/Beckmann in den ersten beiden Sätzen perfekt in Schach und gewannen souverän zweimal mit 11:6. Danach war aus welchen Gründen auch immer der Faden gerissen und Götz/Pietsch waren in der Folge mit 6:11, 4:11 und 5:11 chancenlos. Einen rabenschwarzen Tag erwischten Kreidel/Mätz. Bei 4:11, 4:11 und 6:11 hatten die beiden nicht den Hauch einer Chance gegen Frese/Loch.
Somit waren unsere 'handicapt people' Neiter/Herrchen die einzigen, die aus den Doppelbegegnungen einen weitgehend ungefährdeten 3:1 Sieg nach Hause brachten.
Im vorderen Paarkreuz gab es dann zwei relativ klare Siege von Kreidel gegen Frömel und Götz gegen Frese.
Leider musste sich anschließend Pietsch gegen Loch mit 1:3 geschlagen geben, wobei unser Tobi wegen seiner Handverletzung zumindest mit der Rückhand etwas mit gebremsten Schaum agierte.
Oldie Rolf Mätz, der seine Knieverletzung zum Glück weitgehend überwunden hat, gewann souverän mit 3:1 gegen Bittner.
Heinz-Dirk (Achillesferse) Neiter gelang anschließend ein knappes 3:1 gegen Beckmann. Somit durfte ich beim Stande von 5:3 an den Tisch. Mein Match ist kurz erzählt: Ich trage es soweit wie möglich mit Humor, dass ich mit meinem zwei von vier intakten Schultersehnen nur noch ein Minimum meiner Spielstärke früherer Jahre habe, da einige Bewegungen nicht mehr möglich sind und dadurch besonders mein über Jahrzehnte wichtigster Ball, der Vorhandtopspin, praktisch nicht mehr existent ist. Die logische Folge sind neben über 200 verlorenen TTR-Punkten in zwei Jahren auch die sagenhafte 4:38 Einzelbilanz in dieser Zeit. Schnell konnte ich daher meinem Gegner Sven Fricke zu seinem 3:0 gegen mich gratulieren.
Dies sollte dann allerdings der letzte Minuspunkt unseres Teams gewesen sein. Markus, Klaus, Tobi und Rolf gewannen recht locker ihre Partien.
Besonders zu erwähnen das 3:0 von Klaus gegen Tobias Frömel. War doch extra die komplette Götz-Weil-Familie mit Kind und Kegel in die Halle gekommen, um sicherzustellen, dass Klaus auf gar keinen Fall gegen den Arbeitskollegen seiner Frau Heike verliert. Entsprechend motiviert ging Klaus dann eben auch zu Werke. Schade nur, dass unser Käpt'n dann vor Spielende wg. eines privaten Termins gehen musste. Hatte er doch extra den ursprünglichen Freitagsspieltag, an dem er keinen Termin hatte, auf dem Samstag gelegt. Wir haben daraufhin beschlossen, Klaus ein Outlook-Abo inkl. Kurs zu Weihnachten schenken.

Am Ende stand somit ein doch klares 9:4 gegen das sympathische Team aus Idstein auf dem Spielbogen und damit mit 4:8 Punkten Platz 8 in der Tabelle. Zwei bis drei Siege sollten in den letzten 5 Spielen der Vorrunde noch möglich sein und damit ein Vorrundenabschluss im Mittelfeld.

Im Spiel gegen den Tabellenführer VfR Wiesbaden II konnte es für uns nur eine Zielsetzung geben: uns nicht noch stärker durch Verletzungen zu schwächen. Doch auch diese tiefgelegte Messlatte sollten wir noch reißen...

Wir setzten erstmals wieder Heinz-Dirk Neiter ein, der allerdings vor dem Spiel verletzungsbedingt seit 7 Wochen keinerlei Kontakt mit der Zelluloid- pardon! Plastik-Kugel hatte. Unseren noch verletzten Oldie Rolf Mätz vertrat unsere Nachwuchshoffung Paul Berg. Bei VfR Wiesbaden fehlte der verletzte Oliver Seel. Offenbar fordert der härter zu schlagende Plastikball seinen Tribut jetzt sogar bei den jüngeren TT-Spielern !

Doch nun zum Spiel:

Unser Doppel-1 Kreidel/Pietsch konnte im Spiel gegen Ulbricht/Faron leider keinerlei Sicherheit ins eigene Spiel bringen und musste eine 1:3 Niederlage quittieren. Götz/Berg überraschten als "Opferdoppel" das VfR-Doppel Hahne/Pauly mit einem 12:14 im ersten Satz, mussten dann aber die Flügel strecken. Unser Doppel-3 Neiter/Herrchen dagegen war auch gehandicapt noch routiniert genug, um gegen Chabok/Lenz einen verdienten 3:2 Sieg einzufahren.

Vorne krampfte sich Markus Kreidel gegen Axel Ulbricht einen 3:0 Sieg ab und setzte damit den Anschlusstreffer zum Zwischen-Spielstand von 2:3.
Klaus Götz war allerdings gegen Lukas Hahne bei seiner 0:3 Niederlage chancenlos. Schon allein deshalb, weil er mit faszinierender Konstanz nahezu jeden Aufschlag von Lukas Hahne entweder ins Netz zog oder schupfte.

In der Mitte begann Tobi Pietsch mit hoher Fehlerquote gegen einen sicher angreifenden David Faron. Tobi konnte sich und seine Trefferquote zwar stetig steigern, verlor aber doch mit 0:3 Sätzen.
Rekonvaleszent Heinz-Dirk Neiter hatte in Markus Pauly eigentlich einen Gegner, der ihm gut lag. In einem engen Spiel unterliefen ihm jedoch mangels Trainings einige leichte Fehler, so dass er eine knappe 1:3 Niederlage einstecken musste.

Im hinteren Paarkreuz konnte der immer noch stark gehandicapte Peter Herrchen seinen jungen Gegner Tamim Lenz im 1. Satz mit variantenreichem Aufschlagsspiel und guten Blocks niederhalten. Dann aber hatte sich sein Gegner darauf eingestellt, so dass Peter eine 1:3 Niederlage hinnehmen musste.
Youngster Paul Berg fehlte gegen Behnud Chabok noch die Konstanz in seinen Angriffsbällen. Er überraschte im 3. Satz mit einem 11:3 Satzgewinn, verlor dann aber wieder den nächsten Satz und damit das ganze Spiel.

Markus Kreidel hatte clevererweise bis unmittelbar vor dem Punktspiel stundenlang mit seiner Handsäge dicke Hartholzäste zersägt und konnte im Spiel gegen Lukas Hahne seinen "Eisenarm" nicht mehr kontrollieren. In einem Spiel auf sehr überschaubarem Niveau versemmelte er reihenweise Vor- und Rückhandbälle ("er hatte nur 2 Schwächen....") und konnte seinem Gegner zum 3:1 Sieg gratulieren.
Klaus Götz verspielte nach 10:6 Führung verkrampft noch den 1. Satz, um dann Satz 2 und Satz 3 relativ sicher zu gewinnen. Danach aber ging das Gezittere wieder weiter, bis zum Stand von 9:9 im 5.Satz. Bei eigenem Aufschlag machte Klaus mit einem doppelten "Martin-Perger-Gedächtnis-Aufschlag" zwei direkte Punkte und brachte damit seinen knappen 3:2 Sieg nach Hause.

Tobi Pietsch verlor seinen 1. Satz gegen Markus Pauly knapp in der Verlängerung, kam dann aber immer besser ins Spiel. Er lag im 2. Satz vorne, als urplötzlich durch eine falsche Bewegung der Schlaghand seine vermeintlich kurierte Handverletzung wieder aufbrach. Ein Weiterspielen war unmöglich, damit war sein Spiel und das Punktspiel insgesamt beendet.

Fazit: Wir wünschen Tobi gute Besserung und hoffen für ihn (und unsere Mannschaft), dass seine Handverletzung nicht noch wochenlang anhält. Irgendwie ist verletzungstechnisch der Wurm drin bei uns.

Aufstellungsschwierigkeiten und Verletzungspech begleiten uns auch in die neu gestartete Saison 17/18 in der Bezirksliga Süd 1:

Trotz rechtzeitiger Anfrage und ausreichend angebotenen Ausweichterminen war Klarenthal nicht zu einer Verlegung bereit, und zwar in einer an Unsportlichkeit und Unhöflichkeit nicht mehr zu überbietenden Art und Weise. Auch auf Intervention des Klassenleiters  sah sich weder die Mannschaft noch der Verein bemüßigt, sich für die jeglichen Anstand vermissende Mailabsage ihres Mitspielers Karatas zu entschuldigen (O-Ton: "Verlegung kannst vergessen, man!"). Gleichwohl kämpfte die Mannschaft ohne Götz und Herrchen großartig und verlor nur knapp 9:7, letztlich deshalb, weil sich Rolf Mätz im 5. Satz seines zweiten Spiels schwer am Knie verletzte und leider deshalb auch noch bis auf weiteres ausfallen wird.

Gegen Lorchhausen musste dann auch noch Dirk Neiter wegen Achillessehnenproblemen passen, sodass von vorne herein keine Aussichten auf einen Punktgewinn bestanden. Da die zweite Mannschaft gleichzeitig mit guten Chancen gegen Schierstein antrat und auch dort zwei Stammspieler ausfielen, setzten wir zwei Spieler aus der 3. Mannschaft ein und spielten außerdem nur zu fünft. Das Ergebnis war ein klares 9:3 für die überlegenen Gäste aus Lorchhausen.

In Eibingen hatten wir in der vergangenen Saison, allerdings auch stark ersatzgeschwächt, hoch verloren. Mit drei Stammspielern, zwei Ersatzspielern aus der zweiten und ein Ersatz aus der dritten Mannschaft standen die Vorzeichen wieder nicht allzu gut. Glücklicherweise haben auch die Eibinger diese Saison ähnliche Mannschaftsprobleme und boten auch nur drei Stammspieler auf. Die Gunst der Stunde konnten wir nutzen:

Alle Eingangsdoppel konnten gewonnen werden. Das neue Einser-Turbo-Doppel Kreidel/Pietsch siegten 3:1 gegen Landwehr/Feid, die beiden Youngster Berg/Knittel zeigten gute Nerven und Kampfkraft und gewannen in 5 Sätzen gegen Jäck/Fiege. Etwas überraschen besiegten dann Götz/Heinen das Einser-Doppel der Gastgeber Bendiek/Jäck mit 3:2, nach 0:2 Satzrückstand.

Damit war der Grundstein für den Sieg gelegt. Kreidel gewann im Anschluss gegen Jäck klar in 3 Sätzen, Götz kämpfte sich nach einem 0:11 im 3. Satz zurück und gewann am Ende etwas glücklich im 5. Satz. Zwischenstand: 5:0.

Nachwuchshoffnung Paul Berg war gegen den gut aufspielenden Landwehr hingegen ohne echte Chance und unterlag in drei Sätzen. Erwartungsgemäß gewann Tobi Pietsch gegen Feid 3:0, musste aber im ersten und im dritten Satz jeweils beträchtlichen Rückständen hinterherlaufen.

Im hinteren Paarkreuz siegte Nachwuchsspieler Knittel in 5 engen Sätzen gegen Fiege, während Oldie Heinen nach gutem Spiel einen sicheren Vorsprung im letzten Satz nicht zum Sieg nutzen konnte.

Mit deutlichem Vorsprung ging es dann in die zweite Runde:

Kreidel unterlag etwas indisponiert und unkonzentriert gegen Bendiek im Spitzeneinzel mit 1:3, während Götz auch gegen Jäck in 5 Sätzen die Oberhand behalten konnte.

Den Schlusspunkt setzte dann Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Ersatzmann Feid und machte den überraschend deutlichen 9:3 Auswärtssieg dingfest.

 

Einige Jahre schon dauert nun schon die Umstellung der geliebten Zelluloid-Kugel auf den ungeliebten Plastikball. Was lag da näher, als bei der Auswahl unseres diesjährigen Ausflugsziels zum Saisonabschluss, nach Zell an der Mosel zu reisen. Nächsten Jahr werden wir dann wohl unseren Ausflug nach Plast(au) machen.

Neben Materialfrage war bei der Orstauswahl natürlich auch die Historie des Zielortes in Einklang mit den knapp 300 Jahren, die wir zu fünft aufbieten, zu bringen. Zell ist eine römische Gründung nach 70 n. Chr. Der Ortsteil Kaimt, in dem wir gewohnt haben, wurde 732/33 erstmals urkundlich erwähnt. Glück gehabt, der Ort ist noch älter als wir.
Das Programm für die zwei Tage war schnell festgelegt. Weinprobe, Essen, Spielen, etwas Bewegung, Spielen, Essen, Weintrinken. Praktisch, dass wir im Weingut Stülb, eine ideale Bleibe gefunden hatten. Klaus Stülb begrüßte uns persönlich und sehr freundlich am Anreisetage, um dann kurz darauf eine Kellerführung mit Weinprobe für uns zu arrangieren. Nach sehr unfreundlichem Wetter in der ganzen Woche hatten wir das Glück auf unserer Seite und wurden nach der Weinprobe noch mit herrlichem Sonnenschein belohnt. Nach dem Essen klang der Abend wir gewohnt mit diversen Karten-, Brett- und Würfelspielen inkl. Stülbwein aus. Gut, dass dabei die Komplexität der Spiele im Laufe des Abends sank und sich damit diametral zum Alkoholpegel verhielten. Bald galt es jedoch langsam aber sicher die alten Knochen zur Ruhe zu begeben, um für die geplante 'große' Radtour gerüstet zu sein. Markus hatte sich im Vorfeld schon dankenswerter Weise um die Reservierung von Rädern bemüht, darunter auch ein Pedelec für unseren etwas ungeübten knapp 50-jährigen Radel-Youngster. Dieser torpedierte jedoch Markus Bemühungen, indem er unangekündigt sein eigenes 'Edel'-Bike mitbrachte.
Ich selbst hatte mein MTB auch dabei und so fuhren Heidi und ich am Samstagmorgen per Rad zum Verleih, während Markus, Klaus und Rolf das Auto nahmen. Als wir ankamen, hatten alle bereits Ihre Räder ausgesucht und Heinz-Dirk musste nach zwei gemeinsamen Radkilometern mit mir erkennen, dass man ein jahrelang nicht gefahrenes Rad nicht einfach so benutzen kann. Mir klangen da noch die Worte seiner Frau Christine beim Einladen im Ohr: 'Bist Du sicher, dass Du damit nach drei Jahren im Keller noch fahren kannst?' Er war sich sicher, aber nur ganz kurz: Von seinen theoretisch 21 Gängen, waren maximal noch zwei zu benutzen. Somit kam das reservierte Pedelec doch noch zum Zuge und das Sprichwort 'Guter Rad ist teuer' bewahrheitete sich. Belastete doch das Pedelec mit knapp 30 EUR die Mannschaftskasse um mehr als das dreifache als die Bikes mit reiner Muskelkraft. Mit drei Tourenbikes, einem Pedelec (auch oft fälschlicherweise und leicht verächtlich eBike genannt) und meinem MTB machten wir uns auf die weite Reise entlang der Mosel in Richtung Traben-Trarbach.

Heinz-Dirk gab dabei stets entspannt und ohne jemals außer Atem zu kommen das Tempo vor, während der Rest mit maximaler Beinkraft den Weg nach vorne zum Pacemaker suchte. Dass ein Pedelec bei aller elektrischer Unterstützung auch seine Tücken haben kann, musste unser Youngster bereits nach knapp 10 km erfahren. Beim Versuch eines eleganten U-Turns gab der Akku plötzlich Zaster und schickte Dirk aufs Pflaster. Zum Glück blieb es bei kleinen Schürfwunden und wir konnten alle unsere Fahrt fortsetzen. Nach gut 21 km erreichten wir dann Tarben-Trarbach und die Wunde konnte nach einem Apothekenbesuch erstversorgt werden. Nach einer kleinen Eis-, Kuchen- und Kaffee-Stärkung machten wir uns zügig auf den Heimweg flußabwärts. Wie das Wort 'flußabwärts' eigentlich impliziert, freuten wir uns alle auf eine leichte Bergabfahrt.

vlnr: Markus, Rolf, Heidi, Peter (Foto: Klaus)

Doch zum Glück sorgte nun eine schöner Gegenwind für unser Fitness-Training. Nur unser 'Akku'-Biker konnte weiterhin locker und zart die Pedale streicheln, ohne dabei auch nur einen Hauch an Geschwindigkeit einzubüßen.
Nach insgesamt 41 km bei immerhin 160 Höhenmetern pflegten wir bei einer kleinen Brotzeit mit Kellerbier unsere müden Knochen, um dann langsam für den kulinarischen Höhepunkt am Abend zu planen. Wer hatte wohl hier noch die meiste Energie? Natürlich der nach 41 km perfekt ausgeruhte Heinz-Dirk. Er recherchierte unermüdlich in Netz und schlug uns das Lokal Die Graifen in Traben-Trarbach vor. Irgendwie kam uns der Ort bekannt vor! Netterweise bot sich unser Youngster auch noch als Chauffeur an. So warfen wir uns nach der Sportschau in die besten Trainingsklamotten und machten uns auf den Weg. Es erwartete uns wirklich ein tolles Restaurant im perfekten Ambiente. Die Speisekarte und die Weine taten ihr übriges, getreu dem Motto des Restaurants 'Weine, Leben, Essen'. Nachfolgend ein paar kleine Eindrücke.

Dekoration
Speisenwahl
Lammrücken
Entenleber

Nach diesem gelungen Gourmetabend, dank Heinz-Dirk, klang der Abend exakt so aus wie der letzte. Die Abreise am Sonntagmorgen fiel uns bei nun wieder strömendem Regen nicht schwer und ließ uns alle auf einen wie jedes Jahr harmonischen, erlebnisreichen und sehr kurzweilige Mannschaftsausflug, bei dem es das Wetter auch noch gut mit uns meinte, zurückblicken. Ich bin sicher, wir amüsieren uns 2018 notfalls auch in Plastau prächtig, dass dann mit uns übrigens kurzzeitig 52 Einwohner hätte.